Irland 2003, Teil 5

Die Seen von  Connemara

Doch als wir am Morgen wach wurden, kämpfte sich die Sonne zaghaft zwischen den Wolken durch und die Vögel brüllten in voller Lautstärke. Also nichts wie weiter, so lange es anhält. Ich hatte Lust, wie Joeys Nachbar in der Fernsehserie „Friends“ lauthals „Morning is here, sunshine’s here“ zu schmettern, aber ich widerstand der Versuchung, da ich sonst wohl von einer Horde aufgebrachter Franzosen gelyncht worden wäre. So unpassend wäre das eigentlich nicht gewesen, da die Lynchjustiz schließlich in Galway zum ersten Mal praktiziert worden war.

In Galway selbst hatte, wie wir später erfuhren, das schöne Wetter nicht lange angehalten, die Stadt hatte mit Überschwemmungen zu kämpfen. Aber wir hatten einen schönen Tag vor uns. Wir schafften es tatsächlich, aus der Stadt herauszukommen, ohne uns zu verfahren. Gelegentlich erwischten wir zwar bei mehrspurigen Kreiseln die falsche Spur, aber die Autofahrer ließen uns immer vorbei.

Die Strecke führe uns stellenweise am Loch Corrib entlang. Bis Maam Cross hielt sich die Anstrengung in Grenzen, da wir größtenteils auf einer Hauptstraße fuhren, die aber zum Glück nicht allzu stark befahren war. Die Aussicht war wunderschön, im Norden die durch Wasserläufe verbundenen Corrib-Seen und im Süden die Berge Connemaras. Ab Maam Cross prophezeite unser Buch „einige schweißtreibende Steigungen“, und es hatte recht.

Auf einem Rastplatz hinter Cornamona direkt am Ufer des Lough Corrib trafen wir zwei Hamburger Radfahrer, die von Westport kamen und Richtung Süden fuhren. Sie waren mit dem Bus über England nach Irland gekommen, die Fahrräder wurden in einem Anhänger befördert. Obwohl die Fahrt über 20 Stunden dauerte und der Bus nicht sehr komfortabel war, dachten wir, dass das für das nächste Mal eine ganz gute Möglichkeit wäre, da man Räder und Gepäck nicht aus der Hand geben muss.

Der ganze Stolz des Dorfes Cong ist die Tatsache, dass hier 1951/52 der John-Ford-Film „The Quiet Man“ (deutscher Titel „Der Sieger“) mit John Wayne und Maureen O’Hara gedreht wurde. Pete McCarthy wundert sich darüber, dass  dies noch immer so ist „… surely you can only live off ‚The Quiet Man‘ for so long. Perhaps it was different twenty or thirty years ago, but I’m sure that most of the visitors coming here now hadn’t even heard of the wretched movie until they read about it in the guidebook.“

Zumindest was uns betrifft, hat er absolut recht. Die Verwaltung der Jugendherberge und des dazugehörigen Campingplatzes hat dieses Problem inzwischen gelöst und  zeigt dieses Video jeden Abend um 21 Uhr. Auch wir schlossen die Bildungslücke und hatten eine Menge Spaß, da der Film wirklich kein Klischee auslässt. So steht z. B. der Held an der Bar, und im Hintergrund beginnen einige der Herren, volkstümliche Musik zu machen, und auch die obligatorische Dorfprügelei darf nicht fehlen. Auf die angebotene Führung zu den „locations“ verzichteten wir aber dankend und widmeten uns den anderen Sehenswürdigkeiten.

Die kurioseste ist sicher der „Dry Canal“, eine 6 km lange Verbindung zwischen Lough Corrib und Lough Mask, der im 19. Jahrhundert gegraben wurde. Allerdings war der Boden keineswegs für den Kanalbau geeignet, wie Pete McCarthy erläutert: „After five years‘ digging, water was released into the canal, and immediately disappeared, because it had been dug on porous limestone. What a hilarious Irish joke this would be, were it not for the fact that the engineer in charge of the project was British. Sorry, English.“

Außerdem besuchten wir den Park von Ashford Castle, eines der besten und wahrscheinlich auch teuersten Hotels des Landes. Ein kleiner Teil des Schlosses reicht wahrscheinlich bis ins Mittelalter zurück, das meiste wurde jedoch im 19. Jahrhundert gebaut. Damals war es modern, das Mittelalter in verkitschter Version wieder aufleben zu lassen, und das sieht man dem Schloss auch deutlich an: Überall Türmchen, Zinnen und Mauervorsprünge. Die Hotelgäste haben aber viele Freizeit-möglichkeiten: Reiten, Golf spielen, Bootsfahrten und Falken fliegen lassen.

Eigentlich wollten wir einen ausgedehnten Spaziergang durch den Park machen, da wir fünf Euro losgeworden waren, um überhaupt hinein zu kommen, aber leider fing es wieder zu nieseln an, und allzu viele Unterstellmöglichkeiten gibt es da nicht. Also gingen wir in Richtung Ausgang und landeten bei den Ruinen der Abbey.

Nach einer kurzen Besichtigung derselben und einem Rundgang durch das Dorf selbst gingen wir wieder zum Campingplatz. Unterwegs wurden wir doch noch von einem wolkenbruchartigen Regenguss erwischt.

Als es gegen Abend etwas trockener wurde, wollte Peter noch einmal ins Dorf fahren. Auf meine Frage, warum, tat er furchtbar geheimnisvoll, und da ich ja absolut nicht neugierig bin, fragte ich auch nicht weiter nach.

Am nächsten Morgen war das Wetter wieder schön, wie es sich für einen Geburtstag gehört. Nun erfuhr ich auch, was Peter im Dorf zu erledigen hatte: Er hatte mir eine Schokoladentorte besorgt. Das Hauptgeschenk, einen Römertopf, hatte er natürlich nicht mitgeschleppt, und das war auch gut so, da es sicher mit dem anderen Gepäck ins Nirvana verschwunden wäre. Wir frühstückten gemütlich und beobachteten die natürlich auch hier anwesende und die Duschen belagernde französische Jugendgruppe beim Aufbruch.

Dann machten auch wir uns auf die Socken zu einem Tagesausflug um den Lough Mask. Westlich des Sees führt die Strecke größtenteils direkt am Ufer entlang. Das Stück wird im Reiseführer als „Connemara vom Feinsten“ bezeichnet: „Seen mit hineingesprenkelten Inseln, üppige Vegetation im Süden, nach Norden hin zunehmend karg mit näherrückenden Bergen garniert.“ Natürlich gab es wieder recht anstrengende Steigungen, aber dafür auch eine herrliche Aussicht ohne Nebel und allzu tiefhängende Wolken.

Östlich von Lough Mask führt die Strecke leider des Öfteren vom Ufer weg und ist nicht ganz so attraktiv, aber auch weniger anstrengend. Wir kamen auch an der Pferderennbahn von Ballinarobe vorbei und überlegten, ob wir uns die Rennen anschauen sollten. Allerdings fingen sie erst am Spätnachmittag an, was über zwei Stunden Wartezeit und wahrscheinlich eine Heimfahrt im Dunkeln und im Regen durch unbekanntes Gebiet bedeutet hätte. Der hohe Eintrittspreis gab dann den Ausschlag und leicht grummelnd verzichtete ich auf einen Nachmittag auf der Rennbahn. Aber dafür gingen wir, als wir wieder in Cong waren, in ein Pub, in dem sie ausgezeichneten frischen Lachs aus dem Lough Corrib  hatten.

Dort setzten sich, da das Pub sehr voll war, zwei Franzosen an unseren Tisch. Ihr Englisch war wohl in einem ähnlichen Zustand wie mein Französisch, da sie vor dem Aufgeben ihrer Bestellung erst eifrig im Wörterbuch blätterten um dann auf unsere Teller zu zeigen: „This, please.“ Als der Lachs gebracht wurde, wollten sie noch zusätzliche Butter bestellen. Wieder wurde eifrig das Wörterbuch konsultiert, und ihre Freude war groß, als sie selbige auch sofort bekamen.

In der Nacht regnete es wieder ziemlich stark. Beim Versuch, das Gepäck im Vorzelt etwas zusammen zu schieben und die Plane so zu drapieren, dass  alles trocken stand, fasste ich in eine Schnecke. Mich schüttelte es vor Grausen. Ich stellte mir vor, wie Massen von diesen Viechern am Innenzelt hochkrochen und fragte mich, wie ich jemals wieder schlafen sollte. Irgendwann schaffte ich es dann doch, einzuschlafen.

Westport und der heilige Berg oder: Schuster, bleib bei deinen Leisten

Am Morgen beim Zeltabbau entdeckten wir noch mehr Schnecken unter der Plane. Fasziniert beobachtete ich, wie sie sich, dem Sonnenlicht ausgesetzt, in den Schatten der Hecke begaben. So langsam, wie immer behauptet wird, sich die gar nicht.

Dann machten wir uns auf nach Westport, allerdings nicht über Leenane, wie im Führer vorgeschlagen, da wir einen Teil der Strecke (mit den schweißtreibenden Steigungen) schon kannten, sondern über Ballinarobe und Partry. Zuerst ging es recht flott, doch als wir hinter Partry Richtung Nordwesten fuhren, hatten wir ziemlichen Gegenwind und kamen nur langsam voran. Als Ausgleich hatten wir fast die ganze Zeit die Kuppe des Croagh Patrick, Irlands heiligem Berg, im Blick. Der Weg zum Gipfel ist auch noch aus großer Entfernung deutlich zu sehen.

Als wir in die Stadt hineinrollten, sahen wir links den Bahnhof und schräg gegenüber eine Jugendherberge mit Campingplatz. Da wir in drei Tagen mit dem Zug nach Dublin wollten, war das absolut genial. Wir durften dort sogar Küche, Duschen und Aufenthaltsräume der Jugendherberge mitbenutzen. Dort trafen wir Mario aus der Schweiz wieder, und wir unterhielten uns ausgiebig über unsere Erfahrungen.

Abends erkundeten wir  das Stadtzentrum von Westport. Es ist ein hübsches Städtchen mit einem achteckigen Marktplatz, dem sogenannten Octagon (ja, echt), Straßen mit netten Geschäften und der Mall am Carrowbeg River mit Linden und Bänken. Natürlich gibt es auch eine Reihe netter Pubs.

Vor dem Schlafengehen entdeckten wir auf der Zeltwiese noch einen Fußball, mit dem wir noch  eine Weile spielten. Vor allem Peter wollte nicht aufhören: „Noch fünf Minuten!“ Dann versteckten wir Kindsköpfe den Ball in Marios Vorzelt.

Am nächsten Morgen wollten wir auf den Croagh Patrick, Irlands heiligen Berg. Wir fuhren am Westport Bay entlang zum Parkplatz in Murrisk. Der Himmel war recht bewölkt, aber wir blieben optimistisch. Erst kamen wir an einem Schild vorbei, auf dem ausführlich erklärt wurde, wie eine „richtige“ Wallfahrt auszusehen habe. Genau weiß ich es nicht mehr, aber man muss an drei verschiedenen Stationen am Fuß und auf dem Gipfel des Berges diverse Vaterunsers und Ave Marias beten, es klang recht aufwendig.

Wir machten uns auf den Weg nach oben. Erst ging es noch prima und die Aussicht über den Westport Bay war auch recht schön. Doch mit der Zeit wurde der Weg steiler und steiniger, diese Art von Geröll, die unter einem wegrutscht und die ich nicht besonders liebe. Aber wir taten unser Bestes und gingen weiter. Inzwischen war auch Nebel aufgekommen, und sowohl Gipfel als auch Westport Bay waren nicht mehr zu sehen. Dann begann es zu tröpfeln.  Und als der Weg noch steiler wurde und es uns beide auch noch auf den Allerwertesten setzte, beschlossen wir, dass es genug sei und kehrten um. Wir hatten keine Ahnung, wie weit es noch bis zum Gipfel gewesen wäre, und ich wollte es auch nicht wissen.

Wir kamen heil unten an und ruhten uns erst mal am Kiosk aus. Wir beschlossen, in Zukunft bei unseren Leisten, sprich auf Radwegen zu bleiben. Mario, der bis zum Gipfel gegangen war, stieß später zu uns erzählte uns, dass man nicht allzuviel gesehen hatte.

Auf dem Rückweg besichtigten wir die Ruinen der Murrisk Abbey und das Great Famine Monument.  Mehr unternahmen wir an diesem Tag nicht mehr, da es zu regnen begonnen hatte.

Der Regen hielt den ganzen nächsten Tag über an, so dass wir auf unseren  geplanten Ausflug nach Newport, wo sich die Eisenbahnbrücke befindet, über die Heinrich Böll seinerzeit nach Achill Island gefahren war, verzichteten. Dafür grasten wir alle Andenken- und Buchläden in Westport ab, und ich erstand das Buch „McCarthy’s Bar, A Journey of Discovery in Ireland“ von Pete McCarthy, aus dem ich einiges in diesem Bericht zitiert habe. Das Buch kann ich jedem Irland-Fan wärmstens empfehlen. Den Rest des Tages verbrachten wir in der Jugendherberge beim Tischtennis- und Billardspielen.

Heimkehr

Obwohl es noch nicht unser letzter Tag war, ging es doch so langsam Richtung Heimat. Wir wollten gegen Mittag mit dem Zug nach Dublin, die letzte Nacht in Swords verbringen und dann zurück nach Holland fliegen.

Wie am Vortag schüttete es aus Eimern, und wir mussten einen trockenen Moment abpassen, um das Zelt abbauen zu können. Dann warteten wir im Aufenthaltsraum der Jugendherberge, bis es Zeit war, zum Bahnhof zu gehen, der zum Glück nicht weit weg war. Dort stellten wir zu unserer Erheiterung fest, dass der Bahnhof schon mehrmals die Auszeichnung „Station of the Year“ auf verschiedenen Gebieten (Gebäude, Blumenschmuck etc.) gewonnen hatte. Pro Tag kommen dort ganze drei Züge an und fahren auch wieder ab, aber immerhin, man gibt sich Mühe.

Die gut dreieinhalbstündige Zugfahrt verlief ziemlich ereignislos. Wir lasen, schauten aus dem Fenster und ich versuchte, mich an den Gedanken zu gewöhnen, dass es Richtung Heimat ging. Wenn man sich aber beim Anblick eines Brombeerstrauchs fragt, wie weit die Brombeeren im eigenen Garten inzwischen sind, oder wenn man jemanden bei der Rosenpflege sieht und dabei an seine eigenen Kletterrosen denkt, ist es wohl langsam Zeit, nach Hause zu fahren. Vier Wochen sind auch eine lange Zeit, in der wir viel erlebt haben. Nicht alles lief wie geplant, wir haben manches nicht gesehen, was wir gerne angeschaut hätten, aber wir haben auch vieles gesehen, was nicht geplant war.

In Dublin regnete es nicht, und für uns stellte sich die Herausforderung, ohne detaillierten Stadtplan aus der Stadt heraus zu kommen. Mit Hilfe der  Karte im Baedeker und unseres schlauen Buches fuhren wir durch den Stadtteil Ballymun nach Norden. Die Route verlief über eine ruhige Nebenstraße hinter dem Flughafen entlang, und bald erreichten wir Swords.

Jim empfing uns sehr herzlich, gab uns unser Innenzelt zurück und brachte uns zu einem Nachbarn, da die Gäste, die „unser“ Zimmer hatten, länger bleiben wollten. Dort machten wir uns erst mal frisch und gingen dann auf ein Abschiedsbierchen ins Dorf. Am nächsten Morgen genossen wir ein letztes „Full Irish Breakfast“. Die Dame des Hauses war hin und weg von meiner Bräune, die sich auch wirklich sehen lassen konnte.

Natürlich waren wir viel zu früh am Flughafen. Peter fragte an einem First-Class-Schalter, wo wir einchecken sollten, und da gerade wenig los war,  durften wir dazwischen. Das Mädel hatte allerdings genug Gelegenheit, ihre Freundlichkeit zu bereuen, da das Herrichten der Fahrräder wieder einige Zeit in Anspruch nahm und wir die Frage nach der Anzahl der Gepäckstücke nicht sofort beantworten konnten. Auch mussten hier andere Dinge beachtet werden als auf Schiphol. Wir mussten das Vorderrad ausbauen und bekamen jeder einen Plastiksack, in den wir das Rad nebst allen abmontierten Teilen packen sollten.

Endlich war das erledigt, alles war eingecheckt und das große Warten begann. Als es dann soweit war und das Handgepäck kontrolliert wurde, mussten wir zu unserem Entsetzten feststellen, dass wir in der Hektik vergessen hatten, das Taschenmesser im Hauptgepäck zu versenken, und es wurde konfisziert. Als ob man mit dem Ding noch irgendetwas außer Obst schneiden oder Brote schmieren hätte anstellen können. Vom Fliegen habe ich jedenfalls vorläufig die Nase voll.

Ohne weitere Zwischenfälle erreichten wir Schiphol. Dort fiel uns erst richtig auf, wie groß dieser Flughafen ist. Mussten wir in Dublin nur um zwei Ecken, um zur Gepäckhalle zu kommen, war hier doch ein längerer Spaziergang notwendig. Und wieder begann das große Warten. Aber – oh Wunder – diesmal war alles angekommen. Trotzdem wird es wohl sehr lange dauern, bis wir beim Anblick der Förderbänder nicht mehr dieses Frustgefühl haben werden.

Als wir die Räder zusammengesetzt hatten, gingen wir noch beim „Lost Luggage Office“ vorbei, um uns zu erkundigen, ob die fehlende Tasche vielleicht noch hier herumschwirrte. Aber dort konnten sie uns auch nicht weiter helfen. Ein Blick in den Computer teilte der freundlichen Dame zwar mit, dass  die Tasche irgendwann mal gesichtet worden war, aber danach war sie wohl wieder in den unendlichen Weiten des Systems verschwunden.

Da uns der Zug vor der Nase weggefahren war, gönnten wir uns erst mal etwas zu essen. Dann fuhren wir quer durch das Land nach Hause. Als wir auf dem Bahnsteig standen, fing es an zu regnen. Es regnet fast  immer, wenn ich aus dem Ausland zurück in die Niederlande komme, warum, weiß ich nicht. Der irische Regen war mir allerdings „freundlicher“ vorgekommen: kleinere Tropfen, die aus geringerer Höhe fallen. Aber das kann natürlich auch Einbildung sein.

Zu Hause warteten die Berge von Post auf uns, die sich in vierwöchiger Abwesenheit ansammeln, außerdem ein Willkommensblumenstrauß unserer Nachbarn, die sich in der Zeit um unser Haus gekümmert hatten. Home, sweet home! Es war ein toller Urlaub gewesen, aber es war auch schön, wieder zu Hause zu sein.

Und so schließe ich meinen Bericht nicht mit dem oft strapazierten Heinrich-Böll-Zitat, sondern mit einem Auszug aus dem „Gebet für Touristen“, das ich in einem Andenkenladen gesehen hatte:

„Grant us strength to visit the museums,
the cathedrals, the palaces and the castles
listed as a „must“ in the guidebooks.

And if by chance we skip a historic monument
to take a nap after lunch,
have mercy on us for our flesh is weak.“

Nachtrag: Das Gepäck haben wir leider nie wieder gesehen, aber einige Monate später erhielten wir immerhin einen akzeptablen Betrag von unserer Reiseversicherung.

Kategorien: 2003 - Irland | Hinterlasse einen Kommentar

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