Sabbatical – langsam wird’s ernst!

Geplant hatten wir es schon eine ganze Weile, nun rückt es in greifbare Nähe: Unser Sabbatical.

Tolles Wort, aber was ist das eigentlich? Laut Wikipedia handelt es sich dabei um ein Arbeitszeitmodell und bezeichnet entweder ein Jahr Teilzeitarbeit oder ein Jahr Auszeit, die für Weiterbildungen, Umschulungen, Reisen oder Neuorientierung genutzt werden kann. Gut, bei uns ist es kein Jahr, sondern „nur“ fünf Monate aber immerhin. Und wir werden sie für eine längere Radreise nutzen.

2008 hatten wir dieses Vorhaben zum ersten Mal besprochen, und schon damals stand fest, dass es aufgrund gewisser Verpflichtungen und Deadlines bei Peters Arbeit erst 2011 gehen würde. Als wir einem guten Freund davon berichteten, lachte er laut los: „2011? Das ist doch kein Plan, höchstens eine vage Vorstellung!“ Damals stimmte das natürlich, aber jetzt steht es fast vor der Tür.

Ursprünglich hatten wir geplant, in dieser Zeit die gesamte Nordseeroute plus eventuelle Extrastücke zu fahren, aber aus verschiedenen logistischen und privaten Gründen ist das dieses Jahr leider nicht machbar. Getreu Pete McCarthy’s Motto „It’s always important to have a Plan B, especially when there is no Plan A“  planten wir fröhlich weiter und sind inzwischen ungefähr bei Plan H angekommen. Da ich aus Erfahrung weiß, dass es wenig Sinn hat,  einen Reiseplan im Vorfeld zu erläutern, weil doch immer alles anders kommt, werde ich das auch nicht tun. Nur soviel: Plan H umfasst auf jeden Fall ein paar Anrainerstaaten der Nordsee.und diverse Grenzwanderungen. Losgehen wird der Spaß Anfang Mai, und wenn die Reisegötter uns wohlgesinnt sind, werden wir Ende September wieder in den Heimathafen einlaufen.

Wir werden versuchen, regelmäßig an dieser Stelle Bericht zu erstatten, und haben uns zu diesem Zweck einen kleinen Laptop zugelegt:

Jetzt muss ich nur noch ein bisschen üben, um mich an das Bildbearbeitungsprogramm zu gewöhnen. Die Tastatur ist natürlich auch etwas kleiner, also grad richtig für meine klumpigen Wurstfinger, und die Umlaute und das scharfe ß sind ein ziemliches Gedöns. Deshalb, und weil das Schreiben unterwegs immer unter einem gewissen Zeitdruck geschieht, bitte ich im Voraus schon um Nachsicht bei Tipp- und sonstigen Fehlern. Wie oft wir etwas von uns hören lassen, hängt natürlich auch von verfügbaren WLAN ab. Bei McDonalds ist es inzwischen häufig gratis – supersize me!

Kategorien: 2011 - Radtour | 4 Kommentare

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4 Gedanken zu „Sabbatical – langsam wird’s ernst!

  1. Spannende Zeiten – Ich wünsche Euch jetzt schon mal ganz viel Spaß!

  2. Rennbiene

    Jetzt geht es schon los?
    Ich bin ja platt!!
    Ich wünsche Euch gute Fahrt und allzeit genug Luft in allen Reifen!

    Liebe Grüße
    Rennbiene

  3. Ja, erst war es noch sehr weit weg, aber wenn man nicht schaut, geht es ganz schnell. Vielen Dank für deine guten Wünsche, die können wir sicher brauchen. 🙂

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