Vorbereitungen

Wenn man ein paar Monate wegfährt, muss natürlich eine ganze Menge geregelt und vorbereitet werden.

Da ist zuerst einmal die Frage: Was machen wir mit unserem Haus? Erst dachten wir daran, einen Mieter für die Zeit zu suchen, am liebsten ein älteres, vertrauenswürdiges Professorenehepaar, das pfleglich mit unserer Einrichtung umgeht. Aber sowas ist nicht gerade leicht zu finden. Von einem Makler aus unserem Bekanntenkreis erfuhren wir, dass sie sehr selten solche Fälle vermitteln. Außerdem machte er uns darauf aufmerksam, dass wir die Mieteinnahmen in Box 3 versteuern müssten, so dass davon wenig übrig bleibt. Ein anderer wichtiger Punkt gab den Ausschlag: Bei einem gebrochenen Haxen oder ähnlichem Ungemach unterwegs wäre es sehr lästig, wenn wir dann nicht nach Hause können, weil da noch jemand anders sitzt.

Nun haben wir jemanden, der auf unser Haus passt und sich um den Garten kümmert, die Nachbarn wissen Bescheid und haben versprochen, gut aufzupassen, und die Post wird direkt zu meinem Schwager umgeleitet, der ungefähr weiß, was wichtig ist, und was zum Altpapier kann. So müsste es gehen.

Für die Steuererklärung haben wir Aufschub gekriegt, so dass wir auf jeden Fall erreichbar sind, wenn es Fragen geben sollte.  Meine Kunden wissen Bescheid, fast alle Kurse sind inzwischen beendet oder wurden an Kollegen übergeben, so dass ich meine Pappenheimer in guten Händen weiß. Im Kollegenkreis machte allerdings eine Weile  das Missverständnis die Runde, dass wir uns Anfang April auf die Socken machen würden, so dass ich in der ersten Aprilwoche des öfteren zu hören bekam: „Was machst du denn noch hier! Du solltest doch längst weg sein!“ Tja, zu früh gefreut.

Dann tauchten plötzlich noch andere Sachen auf, die in keinem Ratgeber stehen, wie z. B. der Kühl- und Gefrierschrank. Den wollen wir nämlich in der Zeit abschalten, also muss der Inhalt vorher verspeist werden. Im Winter war der Tiefkühlspinat im Angebot, und in einem Anfall geistiger Umnachtung hatte ich gleich ein paar Pakete mitgenommen. Also mussten wir in den letzten Wochen ein paar Kilo Spinat vertilgen. Zum Glück gibt es im Internet eine wunderbare Rezeptsammlung für derartige Notlagen. Den Nudel-Spinat-Auflauf kann ich wärmstens empfehlen. Diverse angebrochene Backzutaten werden nächste Woche noch zu Muffins aller Art für Kollegen und Kursteilnehmer verarbeitet.

Wenn dann der letzte Papierkram erledigt ist, geht es ans Packen. Die Packliste (für Interessierte), ist aber auf jeden Fall einen eigenen Blogpost wert.

 

Kategorien: 2011 - Radtour | Hinterlasse einen Kommentar

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