Von Büsum nach Husum

Am Morgen war erst mal Wäschewaschen angesagt, dann war es wieder Zeit für etwas Bildung: Wir machten eine Wattführung. Man konnte zwar Gummistiefel leihen, aber in Peters Größe gab es keine, und ich gehe sowieso lieber barfuß. Hochinteressant, was sich im Watt alles tummelt: Wattwürmer, Krabben, Muscheln und sonstiges Kleingetier und Pflanzen. Wir gingen weit hinaus und unser Führer erklärte uns, dass es bei Büsum relativ ungefährlich ist, da es keine sehr tiefen Prielen gibt, aber andernorts kann es durchaus anders sein. Nach knapp drei Stunden waren wir wieder auf dem Festland.

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Dann gingen wir über den Deich ins Zentrum von Büsum, wo es von Touristen wimmelt. Wir betrachteten die Schaufenster, die Kirche und statteten dem Chronisten Neocorus einen Besuch ab.

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Abends wurde auf unserer Zeltwiese kräftig gegrillt. Manche können es gut, bei anderen hat man den Eindruck, dass sie Rauchzeichen zu den Inseln geben möchten („Die Schoschonen haben den Klappstuhl ausgegraben“, Der Schuh des Manitou).

Am Morgen kan zum ersten Mal unsere Zeckenzange zum Einsatz: Ich sah einen braunen Fleck auf Peters Oberschenkel, der aussah, wie ein Muttermal, wären nciht die zappelnden Beine gewesen. Zum Glück war das Viech noch nicht weit gekommen und liess sich problemlos entfernen. Es sah auch noch sehr blutleer aus.

Dann ging unsere Tour weiter, erst am Deich entlang bis zum Eidersperrwerk, danach etwas landeinwärts.

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Den Schlenker über St. Peter Ording schenkten wir uns, da wir uns in Büsum schon genug durch Menschenmassen kämpfen mussten. Dafür konnten wir dieses Foto machen:

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Unterwegs deckten wir uns noch mit Lebensmitteln ein und picknickten gemütlich. Dann radelten wir weiter durch Witzwort.

witzwort

Schliesslich erreichten wir Husum, Theodor Storms „grauer Stadt am Meer.“ An einem schönen sonnigen Julitag sieht sie gar nicht so grau aus. Mal sehen, wie es morgen ist, dann ist nämlich Regen angesagt.  Fotos werden nachgereicht.

Kategorien: 2011 - Radtour | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Von Büsum nach Husum

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