Schietwetter!

Wir fuhren nach Glückstadt, um dort wieder die Elbe zu überqueren. Auf dem Weg nach Niedersachsen schlug das Wetter um, und es begann ziemlich zu wehen. Ein Containerschiff kam direkt auf uns zu, und die Fähre fuhr sehr knapp hinter ihm vorbei.Wohl war uns dabei nicht gerade.

In Wischhafen assen wir im Imbiss „Land’s End“ Mittag. Dort essen auch viele Leute, die im Hafen arbeiten, und es ging die ganze Zeit: „Moin! Moin!“ – „Mahlzeit!“ Wir setzten uns dazu, und es war sehr gemütlich.

Dann fing es an zu regnen, und wir kämpften uns die letzten Kilometer bis Wingst gegen den Wind an. Auf dem Campingplatz sollten wir uns erst mal trocknen und aufwärmen, bevor der Papierkram erledigt wurde. Das WLAN, dass sie laut Prospekt haben sollten, funktioniert leider noch nicht.

Es regnete die ganze Nacht, doch am nächsten Morgen erwischten wir einen trockenen Moment, um einzupacken. Doch leider sollte es bis zum Spätnachmittag bei diesem Moment bleiben. Kaum hatten wir alles verstaut, regnete es wieder. Wir stellten uns in der Küche unter, wo zwei Kinder beim Abspülen waren. Sie musterten uns von oben bis unten und stellten dann fest: „Ihr könnt heute keine Radtour machen!“ Dann versicherten sie uns, dass das Wetter am Montag wieder besser werden sollte, aber so ganz könne man sich nicht auf den Wetterbericht verlassen.  Wo sie recht haben…

Als der Regen wieder etwas nachliess, trennten wie uns von der anregenden Gesellschaft und stürzten uns in Unvermeidliche. Ausser dass wir uns fast die ganze Strecke bis Gnarrenburg gegen Regen und Wind stemmen mussten, ist mir von diesem Tag nicht mehr viel in Erinnerung geblieben. Tropfend kamen wir in Gnarrenburg an, das wir wegen seiner Lage auf dem Weg nach Bremen ausgesucht hatten.

Die Dame an der Rezeption empfing uns sehr freundlich und bot uns sofort den Schlüssel für das Radfahrerzelt an. Dies ist ein grosses Zelt mit Tisch, Eckbank, zwei Gartenstühlen und einer Garderobe, wo man seine nassen Sachen aufhängen kann. Einfach super bei diesem Wetter! Wir bauten unser Zelt daneben auf und breiteten uns im Radfahrerzelt aus.

Duschmünzen gibt es da auch, nämlich gute alte D-Mark-Stücke. Doch, das hat was.

Wir blieben auch noch den Sonntag, da es einfach nicht zu regnen aufhören wollte. Wo sonst hat man so eine tolle Unterkunft. Am Montag fuhren wir nach Bremen, und es schien den ganzen Tag die Sonne. Die Kinder und der Wetterbericht hatten Recht. Hier werden wir mal wieder ein paar Tage unterbrechen. Nächste Woche geht es weiter in Richtung Süden!

Wie wir aus gut unterrichteter Quelle erfahren haben, liest Struppie auch eifrig mit:

Kategorien: 2011 - Radtour | Hinterlasse einen Kommentar

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