Radtour-Erinnerungsquilt – Teil 2

So, inzwischen bin ich etwas weiter. Die Motive sind zugeschnitten und auf einem Handtuch angeordnet, wo sie erst mal eine Nacht liegengeblieben sind. Dann habe ich noch ein paar anders angeordnet, und auch während des Nähens kommt es vor, dass ich zwei umtausche.

Das Log-Cabin-Muster mache ich mit Paper Piecing. Dabei zeichnet man das Muster auf dünnem Papier vor, steckt den Stoff auf und näht entlang der Linien. So bleiben die Streifen immer gleich breit.

Beim „freihändigen“ Nähen kriege ich das nie hin. Ich habe manchmal den Eindruck, dass der Stoff nach dem Schneiden doch noch irgendwie wächst oder schrumpft. Meine Kursleiterin meinte allerdings, dass ich manchmal etwas ungenau arbeite. So wird das Urteil meines Lateinlehrers aus der 8. Klasse nach vielen Jahren noch bestätigt. Auf jeden Fall hoffe ich, dass ich so das wichtigste Werkzeug, den Auftrenner, nicht allzu häufig brauche. Aber manchmal ist er trotz Vorzeichnen notwendig.

Dann habe ich immer für die zwei Farben, die ich brauche, einen Vorrat Streifen zugeschnitten.

Diese Streifen werden nach und nach um das Motiv in der Mitte gelegt und festgenäht:

Die zu kurzen Endstücke und die übrig gebliebenen Streifen wollte ich erst wegwerfen, aber dann habe ich beschlossen, sie zu sammeln und irgendwann einen Scrapquilt draus zu machen.

Auch das Bügeleisen kommt regelmäßig zum Einsatz. Der Gatte sagt, dass das Gerät wohl gar nicht weiß, wie ihm geschieht, denn normalerweise bin ich überzeugter Nichtbügler. Aber wat mutt, dat mutt!

Und hier sind die ersten Blöcke. Ursprünglich wollte ich den Log-Cabin-Rand aus vier Streifen machen, habe mich aber nach einigem Überlegen und Ausprobieren entschlossen, es bei drei Streifen zu lassen, da so die Motive besser zur Geltung kommen.

Unsicher bin ich allerdings noch, wie ich das Ganze dann später quilten soll. Auf jeden Fall werde ich die Motive an den Nähten entlang einrahmen. Aber soll ich in den Motiven selber einzelne Silhouetten nachsticken? Oder ein gleichmäßiges Muster (z.B. Rauten oder Ovale) quilten? Oder gar nix? Mal sehen…

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Kategorien: 2011 - Radtour, Steckenpferde / stokpaardjes | Schlagwörter: , , , , , , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „Radtour-Erinnerungsquilt – Teil 2

  1. Ich würde das Top erst einmal fertig nähen. Wenn Du einzelne Motive hervorheben willst, musst Du aber wirklich mit kleinen Stichen gut und gleihmäßig quilten können.
    Auf Papier zu arbeiten ist eine hervorragende Idee. Noch nie, wirklich noch nie, sind meine ordentlich zugeschnittenen Streifen ordentlich geblieben. Du hast das toll ausgedrückt mit dem Wachsen der Streifen. Selbst wen ich alle Regeln des Streifennähens einhalte, klappt das nicht.
    Bin schon gespannt, wie es weitergehen wird.
    Liebe Grüße,
    Elvira

  2. Wat een schattige lapjes stof
    Het wordt vast prachtig!!!

    Groetjes
    Ellen

  3. @ Elvira: Dann scheidet Motive hervorheben schon mal aus. 😉
    Die Idee mit dem Paper Piecing ist nicht auf meinem Mist gewachsen, das habe ich im Anfängerkurs gelernt.

    @ Ellen: Dankjewel!

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