52 Bücher (51) – Bücher, die ich nicht lesen möchte

Das Monsterprojekt nähert sich dem Ende, wir sind bei Woche 51. Aber zum Glück wurde inzwischen beschlossen, in die zweite Runde zu gehen, allerdings erst im neuen Jahr, so dass uns noch etwas Zeit bleibt, einige Themen nachzuholen. Ich habe auch schon einen Themenvorschlag eingereicht.

Diese Woche war das Fellmonster persönlich aktiv, und das Motto lautet: Ein Buch, das Du auch mit 10 XXL-Caipis intus oder für 100 Euro nicht lesen würdest. Ich habe es noch nicht ausprobiert, aber ich vermute, dass ich nach 10 XXL-Caipis nicht mehr in der Lage wäre, Buchstaben noch als solche zu erkennen, geschweige denn, zu unterscheiden. Und die Wahrscheinlichkeit, dass mir jemand 100 Euro fürs Lesen anbietet, ist eher gering, leider.

Aber es gibt durchaus Bücher, um die ich in Buchhandlungen und Bibliotheken einen weiten Bogen mache. Sarrazin und Co, Guttenberg und Bettina Wulff wurden in einigen Kommentaren bereits genannt. Von Sarrazins Thesen ging genug durch die Medien, um mich au dem Schluss kommen zu lassen, dass er es sich, wie Geert Wilders hier in den Niederlanden, zu einfach macht: Es reicht nicht aus, ein paar Probleme zu benennen und ein paar Sündenböcke anzuweisen, aber an Lösungen nicht wirklich interessiert zu sein.

Und das Gejammer zu Recht gescheiterter Politiker bzw. ihres Anhangs interessiert mich ehrlich gesagt nicht.

In meinem Stammforum wurde ich neulich wieder schmerzhaft an die Machwerke eines gewissen Dieter Bohlen erinnert, die ich schon lange verdrängt hatte. Obwohl Modern Talking in meiner Jugend unglaublich populär war, fand ich sie immer furchtbar, und was der Herr in den diversen Castingshows ablässt, ist einfach nur übel. Als sein erstes Buch herauskam, wurde es in besagten Forum sehr ausführlich besprochen und zitiert, deshalb bekam ich genug mit, um zu der Erkenntnis zu kommen, dass es in die Kategorie „Bücher, die die Welt nicht braucht“ fällt. Seine Art, über andere herzuziehen, finde ich widerlich, und dass so etwas beim Publikum (auch der Castingshows) offenbar gut ankommt, erschüttert mich schon gelegentlich.

Normalerweise tagge ich Posts über Bücher mit den Autorennamen, aber denen, die ich hier genannt habe, muss nicht unbedingt noch mehr Aufmerksamkeit zuteil werden.

Kategorien: 52 Bücher 1 - 3, Literarisches und Kulturelles | Schlagwörter: , | 3 Kommentare

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3 Gedanken zu „52 Bücher (51) – Bücher, die ich nicht lesen möchte

  1. Da stimme ich Dir zu! Bohlen stand einmal als lebensgroße Werbepappe für einen Elektromarkt vor deren Tür. Da bin ich nicht reingegangen! Für mich war das Antiwerbung. Merkwürdig, aber über Bücher, die ich nicht lesen würde, habe ich mir noch nie Gedanken gemacht. Wahrscheinlich, weil ich die gar nicht wahrnehme.
    Liebe Grüße von Elvira

  2. Kann ich alles so unterschreiben. Mir wird schlecht, wenn ich den Bohlen sehe oder höre. Mehr schreibe ich dazu lieber nicht, das artet sonst in üble Beleidigungen aus. 🙂

  3. Jo, Bohlen, das Brechmittel. Mir fällt grad ein, sollte Heidi Klum mal ein Buch schreiben (oder hat sie etwa schon?), würde ich es auch nicht lesen wollen. Die Frau ist mir in den Medien sowieso etwas zu überrepräsentiert.

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