Oktobermelancholie

Sauweda, greisligs! Hier gießt es schon den ganzen Tag wie aus Eimern.  An so einem Tag kann man so richtig nachvollziehen, warum Bløf den Oktober als „de wreedste maand (den grausamsten Monat)“ bezeichnet. Zeit, sich etwas in herbstlicher Melancholie zu suhlen.

Für die Textliebhaber gibt es hier das Original. Die Übersetzung unten ist von mir.

Oktober überfällt uns jedes Jahr.
We sehen uns an nach einem übervollen Sommer.
Und wir haben uns wieder verändert, aber es fühlt sich nicht mehr vertraut an,
jetzt, wo wir plötzlich erkennen, dass wir nicht wir selbst sind
im Oktober.

Oktober ist der grausamste Monat, Oktober.
Mit den Dingen, die vorübergehen,
aber doch irgendwo hängenbleiben, sie kommen immer wieder zu uns zurück,
irgendwann im Oktober.

Oktober überfällt uns jedes Jahr.
Wir bleiben zusammen nach einem viel zu kurzen Sommer.
Und wir haben uns wieder verändert, nicht zum Guten, nicht zum Schlechten,
aber trotzdem verändert
im Oktober.

Oktober ist der grausamste Monat, Oktober.
Mit den Dingen, die vorübergehen,
aber doch irgendwo hängenbleiben, sie kommen immer wieder zu uns zurück,
meistens im Oktober.
Meistens im Oktober.

Kategorien: "Gewoon" dagelijks leven, Ganz "normaler" Alltag | Schlagwörter: , , | 2 Kommentare

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2 Gedanken zu „Oktobermelancholie

  1. Paloma

    Mein Kommentar kommt mit einiger Verspätung… Ich finde dieses Lied sehr schön – aber inhaltlich kann ich so gar nicht zustimmen. Diese letzten warmen Tage, die beginnende Laubfärbung, die letzten Wanderungen der Saison – ich mag den Oktober sehr. Schade, dass er vorbei ist, denn jetzt kommt der Dezember und mit ihm Weihnachten. Das wäre jetzt für mich ein Thema, wo ich glatt ein Lied verfassen könnte… Aber dann kommt ja doch nur wieder jemand, der meint, es wäre ja schön, aber inhaltlich…

    • Über verspätete Kommentare freue ich mich natürrlich auch immer. Und ein Lied zum Dezember ist sicher sehr interessant. Der Gatte und ich versuchen zur Zeit, eine Liste mit Liedern zusammen zu stellen, die einen Monat im Titel haben – Sprache egal. Wie wärs?

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