Von Smartphones und „Sealfies“

Einer meiner guten Vorsätze für dieses Jahr ist ja die „Herausforderung Smartphone“. Eigentlich wollte ich nie so ein Teil, aber manchen Entwicklungen kann selbst ich mich nicht entziehen. So scheinen einige Leute aus meinem Umfeld das Phänomen „E-Mail“, neben dem persönlichen Gespräch meine liebste Kommunikationsmethode, komplett ausgelassen zu haben, und jetzt sind sie alle auf WhatsApp. Und das Lesen meiner Mails von irgendwo anders als dem heimischen PC aus ist manchmal auch nicht verkehrt…

Jetzt sitze ich also hier mit meinem neuen Spielzeug und es geht erstaunlich gut. Posts über Pleiten, Pech und Pannen werden also vorläufig nicht kommen, hoffe ich. Nur das Telefonieren geht im Moment noch nicht, was aber mit einigen verwaltungstechnischen Problemchen mit meinem Abonnement zu tun hat, die bald gelöst sein werden – sagt zumindest mein Anbieter. Aber wenn es so weit ist, rechnet bitte nicht damit, dass ich dann rund um die Uhr erreichbar bin, denn das habe ich nämlich nicht vor.

Und ich werde auch nicht dem Beispiel der „Wise Guys“ folgen:

„Ich mache tierisch gerne Selfies!
Ich grinse in mein eignes Telefon.
Ich mach ein Bild, und dann post‘ ich’s auch schon.
So schaut mir jeder zu
bei allem, was ich tu.“

Ihr dürft also erleichtert aufatmen. 😉

 Und weiter? Ja, wir haben es wieder getan! Nach Mara und Lewis haben wir unseren dritten Adoptivseehund. Ich weiß, dass es korrekt „Seehundpatenschaft heißt, aber ich benutze weiterhin die Übersetzung der niederländischen Bezeichnung. Diesmal geht es um ein Kegelrobbenbaby namens Bjarne (Schwedisch: Bär). Casperien von der Seehundstation Pieterburen hat mir folgende „Sealfies“ geschickt:

Er ist doch goldig, nicht wahr?

Außer der Adoptionsurkunde erhielten wir folgende Informationen: „Bjarne wurde am 9. Januar dieses Jahres zu uns gebracht. Er wurde vor der Küste von Nord-Holland bei Egmond aan Zee gefunden und wiegt 14,4 kg. Sein Alter schätzen wir auf 10 Tage.

Bjarne ist im Moment zusammen mit anderen Seehundjungen in Quarantäne. Er bekommt kleine Heringe zu fressen, und es geht ihm gut. Es wird noch eine Weile dauern, aber wir halten euch auf dem Laufenden, wann wir ihn freilassen werden.  […] Natürlich seid ihr herzlich willkommen, um ihn einmal zu besuchen.“

Das machen wir natürlich gern, mal sehen, wann wir dazu kommen, um mal wieder nach Pieterburen zu fahren. Mit meiner Pieterpadwanderung werde ich es sicher nicht kombinieren können, denn im Moment bin ich noch in der Nähe von Roermond unterwegs, und so schnell bin ich nicht. Und vielleicht schaffen wir es wieder, dabei zu sein, wenn er frei gelassen wird. Damals bei Lewis war es soooo schön!

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Kategorien: Ganz "normaler" Alltag | Schlagwörter: , , , , , , , , , | 8 Kommentare

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8 Gedanken zu „Von Smartphones und „Sealfies“

  1. Ja, wenn man mit dem Ding, was ursprünglich mal ein Telefon sein sollte, nicht mehr telefonieren kann, ist es ein Smartphone. Ich hoffe, die Probleme lösen sich bald in Luft auf und Du hast viel Freude an dem neuen Gerät.
    Auf weitere Berichte über Bjarne freue ich mich schon!

  2. Anja

    Ach wie süß, dann ist er ja mit „unserem“ Balthasar zusammen im binnenbadje!

  3. Anja

    Nein, falsch, nach den Fotos zu urteilen liegt er in Quarantäne im „Griend“.

    • Ja, er ist noch nicht so lange dort. Aber vielleicht kann er ja bald Balthasar Gesellschaft leisten. Schön, dass ihr auch wieder einen Seehund habt. 🙂

      • Anja

        Wir haben heute Balthasar besucht und dabei auch Deinen Bjarne gesehen … allerdings ist er mit drei anderen Kegelrobben im buitenbad, und wir wissen jetzt natürlich nicht, welcher von denen es war. Aber alle sahen gesund und munter aus.

  4. Schön, dass ihr auch nach Bjarne geschaut habt. Beruhigend, zu wissen, dass er inzwischen im Buitenbad ist und dass es ihm gut geht.

  5. Pingback: Pieterpad – Nach der Winterpause | Grenzwanderer

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