2011 – Radtour

Radtour-Erinnerungsquilt – Teil 4

Es ist vollbracht! Nach ungefähr drei Monaten Arbeit (für meine Verhältnisse noch recht flott) ist er fertig: Mein Radtour-Erinnerungsquilt.Er hängt zwar noch nicht an der Wand, für die er bestimmt ist, aber das wird auch bald erledigt.

Das Format ist ungefähr 80 x 80 cm.

Gequiltet habe ich letztendlich in der Naht zwischen den verschiedenen Blöcken und, inspiriert von einem der Motive, in jedem Block einen Kreis.  Das Kreismotiv wiederholt sich im Rand. Hier ein paar Details:

Zum Schluss noch die Rückseite und die Aufhängung:

Es war zwar ein Haufen Arbeit, aber es hat viel Spaß gemacht und ich habe wieder eine Menge dabei gelernt. Ein paar kleine Fehlerchen haben sich eingeschlichen, die ich erst beim Durchquilten bemerkt habe, aber da muss man schon sehr genau hinschauen, wenn man sie finden will. Ich bin auf jeden Fall zufrieden mit meinem Werk.

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Radtourtrottel – Fietstochtoen

And the winner is…

… der Gatte, der die echten Kaffeebohnen für Schokolade hielt und herzhaft hinein biss mit 30% der Stimmen, gefolgt von der Uhr auf dem Kopf (meine Wenigkeit) und den acht einzelnen Socken (Gatte), jeweils 20% der Stimmen).

Darauf wird heute abend angestoßen. Prost!

… Peter, die dacht dat de echte koffiebonen van chocolade en ze begon op te eten, met 30% van de stemmen, gevolgd door de horloge op de kop (ik) en de acht enkele sokken (Peter), elk 20% van de stemmen.

Daar drinken we vanavond op. Proost!

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Radtour-Erinnerungsquilt – Teil 3

Inzwischen ist das Top fertig:

Vor dem Zusammennähen habe ich die Blöcke erst geheftet, da die Streifen sonst nie richtig gleichmäßig werden, und bei dem Muster fällt das leider extrem auf. Dann kann man das Papier abreißen. Obwohl  es „Easy Tear“ heißt, ist das eine ziemliche Fitzelarbeit.

Dann wird er Quilt gesandwiched: Top – Fiberfill – Rückseite.

Der Rückseitenstoff ist ein Stück unserer alten Schlafzimmervorhänge. Auch im Top befinden sich ein paar Streifen davon (man muss allerdings sehr gut hinschauen), und Reste ausrangierter Kleidungsstücke.

Das Durchquilten mache ich mit der Hand, in der Naht, aber nicht bei allen Streifen.Vielleicht kommen später auch noch ein paar Akzente dazu.

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Radtour-Erinnerungsquilt – Teil 2

So, inzwischen bin ich etwas weiter. Die Motive sind zugeschnitten und auf einem Handtuch angeordnet, wo sie erst mal eine Nacht liegengeblieben sind. Dann habe ich noch ein paar anders angeordnet, und auch während des Nähens kommt es vor, dass ich zwei umtausche.

Das Log-Cabin-Muster mache ich mit Paper Piecing. Dabei zeichnet man das Muster auf dünnem Papier vor, steckt den Stoff auf und näht entlang der Linien. So bleiben die Streifen immer gleich breit.

Beim „freihändigen“ Nähen kriege ich das nie hin. Ich habe manchmal den Eindruck, dass der Stoff nach dem Schneiden doch noch irgendwie wächst oder schrumpft. Meine Kursleiterin meinte allerdings, dass ich manchmal etwas ungenau arbeite. So wird das Urteil meines Lateinlehrers aus der 8. Klasse nach vielen Jahren noch bestätigt. Auf jeden Fall hoffe ich, dass ich so das wichtigste Werkzeug, den Auftrenner, nicht allzu häufig brauche. Aber manchmal ist er trotz Vorzeichnen notwendig.

Dann habe ich immer für die zwei Farben, die ich brauche, einen Vorrat Streifen zugeschnitten.

Diese Streifen werden nach und nach um das Motiv in der Mitte gelegt und festgenäht:

Die zu kurzen Endstücke und die übrig gebliebenen Streifen wollte ich erst wegwerfen, aber dann habe ich beschlossen, sie zu sammeln und irgendwann einen Scrapquilt draus zu machen.

Auch das Bügeleisen kommt regelmäßig zum Einsatz. Der Gatte sagt, dass das Gerät wohl gar nicht weiß, wie ihm geschieht, denn normalerweise bin ich überzeugter Nichtbügler. Aber wat mutt, dat mutt!

Und hier sind die ersten Blöcke. Ursprünglich wollte ich den Log-Cabin-Rand aus vier Streifen machen, habe mich aber nach einigem Überlegen und Ausprobieren entschlossen, es bei drei Streifen zu lassen, da so die Motive besser zur Geltung kommen.

Unsicher bin ich allerdings noch, wie ich das Ganze dann später quilten soll. Auf jeden Fall werde ich die Motive an den Nähten entlang einrahmen. Aber soll ich in den Motiven selber einzelne Silhouetten nachsticken? Oder ein gleichmäßiges Muster (z.B. Rauten oder Ovale) quilten? Oder gar nix? Mal sehen…

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Radtour-Erinnerungsquilt – Teil 1

Schon vor unserer Radtour habe ich über einen Erinnerungsquilt nachgedacht. Dies hatte auch zur Folge, dass ich die Umgebung und vor allem die Farben besonders intensiv auf mich wirken ließ. Nur das Konzept war mir noch sehr lange unklar: Welches Muster? Nur Farben oder auch Motive? Welche Farben?

Langsam nahm die Idee Gestalt an: Stücke aus Motivstoffen, eingerahmt von einem Log-Cabin-Muster in den Regenbogenfarben. Bisher habe ich immer irgendwo angefangen und dann geschaut, was rauskommt („Kiek’n wat’t wordt“, wie man hier so schön sagt). Aber diesmal muss ich doch sorgfältig planen:

In die weißen Felder auf der Zeichnung kommen verschiedene Motive, die an unsere Radtour erinnern. In meiner inzwischen recht reichhaltingen Sammlung fand sich noch einiges, aber nicht genug, und so begab ich mich heute mal wieder zu meinem Lieblingsladen. Wetterbedingt fuhr ich mit dem Bus und merkte leider zu spät, dass ich den erwischt hatte, der nicht ins Zentrum fuhr und dass ich besser beim Krankenhaus ausgestiegen wäre. Aber zum Glück fuhr ich nur zwei Haltestellen zu weit, und so groß ist Oldenzaal auch nicht, so dass sich der Spaziergang in Grenzen hielt. Nach längerem Stöbern, fachkundiger Beratung und Fachsimpeln kam ich mit einer größeren Ausbeute nach Hause. Hier sind die verschiedenen Motivstoffe und Paneele, die ich verwenden werde:

Um die richtigen Ausschnitte auszuschneiden, habe ich eine Schablone gemacht:

Bei meinem Rollschneider habe ich gestern schon die Klinge ausgewechselt, die neue ist wieder richtig scharf! Dass ich, wie letztes Jahr, die Finger beim Schneiden im Weg liegen lasse, passiert mir hoffentlich nicht wieder. 😉

Jetzt kann ich anfangen, die Stoffe zuzuschneiden. Zur Sicherheit habe ich noch an die Tafel geschrieben, dass ich an die Nahtzugabe denke.

Hier wäre es wirklich schade, den Stoff zu versauen. Im Anfängerkurs ist mir das natürlich mal passiert, und zwar gerade, als der Block fast fertig war. Die Kursleiterin sagte erbarmungslos: „Schummeln kann man hier nicht, du musst von vorne anfangen.“  Mist! Kurz danach rief meine Nachbarin erschrocken: „Oooo jeee, nu heb ik ’n naadtoeslag wegsneed’n!“ Willkommen im Club.

Fortsetzung folgt, jetzt muss ich weitermachen.

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Radtourtrottel – Fietstochtoen

Inzwischen sind wir wieder eine Weile zu Hause und haben uns eingewöhnt. Am Anfang war alles ein bisschen merkwürdig: Wo kommen die ganzen Spinnweben überall her – Hilfee! Kochen mit mehr als einem Topf, wie ging das auch wieder? Wo steht was?

Wie bereits angedroht habe ich jetzt aus den verschiedenen Nominierungen eine Umfrage gebastelt, und ihr dürft auswählen, wer denn jetzt Trottel der Radtour werden soll. Die Kandidaten habe ich nicht angegeben, sondern nur die Aktionen und die Orte, damit man den Beitrag leichter finden kann. Bis Weihnachten kann abgestimmt werden, also viel Spaß dabei! Wir sind gespannt!

Inmiddels zijn we weer thuis en ook weer gewend. In het begin was het allemaal nog een beetje vreemd: Waar komen al die spinnewebben vandaan – heelp! Hoe deed je dat ook weer – koken met meer dan een pan? Wat staat waar?

Zoals eerder gezegd heb ik van de verschillende nominaties een enquete gemaakt, en jullie mogen stemmen, wie nou de oen van deze fietstocht  wordt. De kandidaten hb ik niet vermeldt, alleen de acties en de plaatsen, waar het zich voordeed, zodat de post makkelijker te vinden is. Tot en met kerst kan gestemd worden, dus veel plezier ermee! We zijn benieuwd!

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***) Fietsen langs de Weser

In de afgelopen dagen zijn we van Bremen tot Höxter gefietst, langs de rivier de Weser. Onderweg zijn we o.a. door Drakenburg, Minden, Porta Westfalica, Rinteln en Hamelen gekomen en hebben het landschap stapsgewijs zien veranderen – van het platte land rond Bremen door de heuvels van de Middenweser tot het Weserbergland, een echt middengebergte.

De route is meestal mooi te fietsen, maar op sommige plekken lijkt hij nogal „onvolwassen“, zoal Peter zei: Heel veel bochten, en na elke bocht een andere ondergrond: asfalt, grind, betonplaten (liefst met grote barsten), zand, gras – achter elke bocht schuilt een nieuw avontuur! En in het noordelijke gedeelte verloopt de weg meestal zo tussen de dorpjes, dat je meerdere kilometers om moet, om vast te stellen of er een geopend café is. Maar vanaf Petershagen wordt het beter: Je fietst door leuke dorpjes langs cafés en Biergärten, er zijn mooie rustplaatsen voor fiesters, kortom, je voelt je welkom.

Het weer was soms heel erg heet, en vaak regende het ’s morgens en werd in de loop van de dag erg benauwd.

Rond deze tijd van het jaar is het best druk hier en je komt alleenreizende fietsers, stellen, gezinnen en grotere groepen tegen. ’s Morgens groet iedereen elkaar nog, vooral de seniorengroepen roepen vaak in koor „Moin, Moin!“ Maar in de middag wordt bijna iedereen stiller – wij ook.Ook op de Campings kun je met andere fietsers ervaringen uitwisselen.

Het was heel mooi, maar langzaam groeide bij ons allebei het besef, dat drie maanden fietsen eigenlijk genoeg zijn, we waren een beetje fietsmoe. En zo besloten we in Höxter, de trein naar huis te nemen en met de auto verder te gaan. We willen nog een paar mensen en plaatsen bezoeken, die met de auto veel makkelijker te bereiken zijn. Het fietsgedeelte is dus nu afgerond. Maar grenswandelingen zijn er nog steeds, dus blijf kijken! 🙂

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Der Weserradweg, Teil 2

Wir bleiben noch einen Tag in Porta Westfalica und nutzten die Zeit für ein paar notwendige Radreparaturen – neue Bremsklötze für mein Rad, ein neuer Reifen für Peters. Außerdem bummelten wir etwas durch die Stadt, aber den Weg zum Denkmal hinauf sparten wir uns – viel zu heiß.

Zu unseren Nachbarn auf dem Campingplatz gehörte eine osteuropäische Familie. Sie sprachen teils deutsch, teils eine Sprache, die wir nicht identifizieren konnten, wir hielten es bei molvanisch. 😉 Sie hatten zwei Samoware mit, auf die sie noch jeweils ein Rohr mit Ventil montiert hatten. Ob sie damit irgendwelche Nationalgetränke brauen? Außerdem hatten sie eines dieser neuen Beistellzelte mit integrierten Stangen mit, die man, laut unseres Neffen, in zwei Sekunden aufbauen kann. Wenn man so ein Zelt auspackt, richtet es sich nämlich von selbst auf. Wenn man jedoch das Einpacken nicht beherrscht, kann es Stunden dauern, wie wir beobachten konnten.

Am nächsten Tag ging es weiter in die Rattenfängerstadt Hameln. Wir kamen viel später weg als geplant, da es morgens wieder kräftig regnete. Dafür war es dann tagsüber sehr schwül und feucht, ein ziemlich unangenehmes Wetter, wie ich finde. Dies sollte sich auch in den nächsten Tagen fortsetzen.

Peter hatte ja für sein Rad einen neuen Reifen erstanden, und wir dachten, dass meine noch eine Weile halten würden. Aber anscheinend war mein Rad jetzt beleidigt, denn kurz vor Rinteln hatte ich einen Platten. Die Reparatur erwies sich als fruchtlos, die Stelle war zu dicht am Ventil. Also suchte Peter einen Fahrradladen, und auch bei meinem Stahlross wurden die Reifen ausgewechselt.

So kamen wir recht spät in Hameln an. Wir hatten uns extra beeilt, um das Rattenfängerglockenspiel noch mit zu kriegen, aber ein Schild verkündete, dass es nicht funktionierte. Und dafür reißt man sich einen Haxen aus. Aber entgegen der Ankündigung ging es dann doch.

Da es morgens wieder regnete und danach wieder sehr heiß werden sollte, hatten wir keine Lust, weiter zu fahren und bleiben noch einen Tag in Hameln, das außer Ratten noch eine Menge anderes zu bieten hat: zwei schöne Kirchen, ein Stück rekonstruierte Stadtmauer, Fachwerkhäuser, eine Glasbläserwerkstatt etc.

Dann ging es weiter nach Höxter. Seit einiger Zeit bescherte uns der Radweg schon ein fröhliches Auf und ab, da wir uns nun im Weserbergland befanden. Der Weg ist sehr gut frequentiert, wir haben jede Menge Gegenverkehr: einzelne Radler, Paare, Familien, Gruppen. Am Anfang des Tages grüßt man sich noch fröhlich, und es ist auch immer sehr nett, wenn uns eine ganze Seniorengruppe im Chor „Moin, Moin!“ entgegentrötet. Aber am Nachmittag werden die meisten stiller – wir auch.

Unterwegs kamen wir durch Bodenwerder, den Geburtsort des Barons Münchhausen, und passierten bei Hajen das Hüossendenkmal vorbei. „Hüossen“ wurden früher die Treidelschiffer verächtlich genannt, und einer Sage nach hatten sie einmal dem Wirt von Hajen einen Hasenbraten gestohlen. Der Wirt schwor Rache, und bei ihrer nächsten Einkehr schlachtete er seinen alten Kater und setzte ihnen diesen vor. Als sie ihn verspeist hatten, zeigte er ihnen den Balg, woraufhin sie sich übergaben. Danach machten sie nie mehr in Haken Rast, sondern zogen jämmerlich miauend durch den Ort, der darum auch Kattnhajen genannt wurde.

Später kamen wir an einigen Kühen vorbei, die im Fluss Abkühlung suchten. Wir konnten es ihnen nicht verdenken.

Als ob wir nicht schon genug Gedöns mit den Rädern gehabt hätten, begann nun Peters Pedal herum zu zicken. Wir gingen davon aus, dass am Samstagnachmittag kein Fahrradgeschäft mehr auf hatte, doch in Holzminden stießen wir auf einen Fahrradnotdienst direkt am Weserufer. Wie cool ist das denn?

Schnell war das Rad repariert, und nachdem wir uns mit einem Zwetschgenkuchen gestärkt hatten, fuhren wir weiter am Schloss Corvey vorbei nach Höxter.

Dort durften wir das Zelt direkt am Fluss aufstellen, also wieder ein Platz mit Aussicht:

Abends goss es wie aus Eimern, und als ich aus der Toilette kam, rutschte ich auf den nassen Holzstufen vor dem Gebäude aus. Mein armer Allerwerstester! Zum Glück ist nicht mehr passiert, ich hörte später, dass sich jemand anders dort den Arm gebrochen hätte.

In den letzten Tagen hatte sich bei uns beiden langsam das Gefühl breit gemacht, dass drei Monate radeln erst mal genug sind. Wir fuhren noch nach Fürstenberg, das seinem Namen alle Ehre macht (es liegt recht hoch oben) und besichtigten dort das Schloss und die Porzellanmanufaktur.

Am nächsten Tag nahmen wir den Zug nach Münster (wir folgten brav der Aufforderung und kauften die Karte am Schalter).

Dort konnten wir den Zeltplatz nicht gleich finden, da wir an der falschen Ausfallstraße stadtauswärts gefahren waren. Die drei Herren, die wir fragten, lieferten uns eine schöne Bill-Bryson-Wegbeschreibung, die haargenau stimmte. Am Abend trafen wir uns noch mit Bocki und fuhren am nächsten Tag zurück nach Hause.

Damit ist jetzt der Radfahrerteil abgeschlossen. Die Zeit, die noch übrig ist, werden wir für Besuche und dergleichen nutzen, die man besser mit dem Auto erledigen kann.  Vielen Dank erst mal für euer Interesse. Es wird auf jeden Fall auch weiterhin Grenzwanderungen geben, Themen gibt es immer noch genug.

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Der Weserradweg, Teil 1

Ich weiss, ich habe länger nichts von mir hören lassen, aber in dieser Gegend ist es mit dem WLAN auf den Campingplätzen so eine Sache – entweder sind die Plätze so einfach, dass man diesen Schnickschnack für komplett überflüssig hält, oder man will es irgendwann mal anbieten, oder man ist gerade dabei, und es funktioniert noch nicht. Dass Ergebnis ist in allen Fällen dasselbe. Jetzt wird aber mal wieder einiges nachgetragen.

Nach unserer kurzen Unterbrechung setzten wir die Tour fort. Am Nachmittag  versuchten wir, vom Bremer Bahnhof aus auf den Weserradweg zu kommen, doch es war gar nicht so leicht, aus der Stadt zu kommen. Die Schilder hängen hier ziemlich hoch und sind oft nicht da, wo man sie bräuchte. Auch lag viel Glas auf dem Radweg. Die Karte des Radwegs war anfangs auch etwas gewöhnungsbedürftig, da sie sehr detailliert ist (3 cm = 2 km). Später stellten wir jedoch fest, dass das notwendig ist, da der Weg ziemlich meandert. Doch dann waren wir endlich aus der Stadt und fanden einen Campingplatz in Bollen bei Achim.

Am nächsten Morgen ging es weiter nach Drakenburg und von dort nach Porta Westfalica. Irgendwie macht dieses Stück der Route noch einen etwas unausgegorenen Eindruck: Alle paar Meter eine Kurve, und mit jedem Richtungswechsel ändert sich auch der Strassenbelag: Teer, Kies, Betonplatten (vorzugsweise geborsten), Feldwege, Gras – jeder Richtungswechsel verspricht ein neues Abenteuer! Auch führt die Strecke hier so zwischen den Ortschaften durch, dass es eines grösseren Umwegs bedarf, um festzustellen, ob es dort eine Eisdiele gibt.

Aber ab Petershagen wird es besser: Es gibt schone Fahrradrastplätze und Biergärten, so dass man sich als Radfahrer wieder willkommen fühlt.  Dieser Eindruck wurde uns auch vom “Gegenverkehr” bestätigt.

In Drakenburg feierten wir gemütlich unseren 14. Hochzeitstag, indem wir uns im Supermarkt mit allen möglichen Leckereien eindeckten, die wir dann auf dem Campingplatz verspeisten. Anstatt Sekt schien uns jedoch wegen des Kopfsteinpflasters im Ort ein Weisswein die bessere Alternative. Mit diesem stiessen wir auch auf unsere Trauzeugen an. Einer der beiden hatte sich einmal bitter beklagt, dass man immer nur dem PAar gratuliert, aber über die Trauzeugen wird danach kein Wort mehr verloren. Das soll sich hiermit ändern, ihr habt es super gemacht.

In Drakenburg machten wir Bekanntschaft mit der „Weser-Rennaissance“ – schöne Gebäude mit vielen Verzierungen und Fachwerk.

Der Campingplatz ist übrigens auch sehr radlerfreundlich, man wird sehr herzlich empfangen, und diese Konstruktion (Lampe, Wäschespinne und Fahrradständer in einem) könnten sie wirklich patentieren lassen.

Wir stellten am Morgen fest, dass das Abbauen und Einpacken schneller geht, wenn sich auf der Zeltwiese noch mehr Radler befinden, die dasselbe tun. Dann ging es weiter über Nienburg und diverse nette Dörfer.

Wir passierten auch das Wasserstrassenkreuz von Minden, wo der Rhein-Weser-Kanal über die Weser geleitet wird. Wegen Bauarbeiten konnte man es aber leider nicht aus der Nähe betrachten.

Am Nachmittag erreichten wir Porta Westfalica, wo das Kaiser-Wilhelm-Denkmal hoch über der Stadt thront.

Den ganzen Tag war es sehr heiss, so dass wir von der Möglichkeit des Freibads auf dem Campingplatz dankbar Gebrauch machten. Trotz der Hitze war das Weserwasser eiskalt, aber sehr erfrischend – gnau das, was wir jetzt brauchten.

Fortsetzung folgt.

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***) Korte Update

Weer even een korte Update: We hebben het mooie eiland Amrum bezocht, maar vanwege de regen en de harde wind zijn we maar 2 dagen gebleven. Daarna gingen we langs de Duits-Deense grens richting Oostzee en bezochten de pittoreske stad Schleswig, vroeger een belangrijke handelsplaats voor de Vikingen. Daar vierde ik ook mijn verjaardag.

Dan vervolgden we de Ochsenweg naar het zuiden via een leuke camping langs het Noord-Oostzee-Kanaal naar Wingst.

Onderweg werd ik bijna aangevallen door een Duitse herder, die hard blaffend het fietspad oprende. Ik riep heel hard „Hey!“, en gelukkig blief hij net lang genoeg staan, zodat we niet botsten. Dat was even schrikken.

Het weer was de laatste dagen niet zo geweldig, veel regen en wind, maar nur wordt het weer beter. In Gnarrenburg kregen we de sleutel voor een speciaal fietserstent, waar je droog kan zitten en je natte spullen ophangen.

Nu zijn we weer in Bremen, waar we de reis weer een paar dagen onderbreken. Volgende week gaat het weer verder richting zuiden.

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