Beiträge mit dem Schlagwort: Arbeit

Lebenszeichen

Es ist ja jetzt schon eine Weile etwas ruhiger hier, und vielleicht hat sich der eine oder andere schon gefragt, wo ich denn abgeblieben bin. Ich kann euch beruhigen, es geht mir gut. Weder wurde ich von Seehunden gefressen, noch habe ich mich dauerhaft auf dem Pieterpad verlaufen oder ist mir die Inspiration ausgegangen. Nein, es ist einfach mal wieder schnöder Zeitmangel aus unterschiedlichen Gründen.

Für den Gästeführerkurs in der Synagoge muss ich einiges lernen, aber die erste Hürde habe ich inzwischen geschafft: Eine 10-Minuten-Führung zu einem Thema (in meinem Fall die Südostwand in der Großen Schul mit dem Heiligen Schrein und einigen interessanten Mosaiken und Bleiglasfenstern), die von unseren Ausbildern und unserer Lerngruppe bewertet wurde. Selbstverständlich bin ich vor Lampenfieber fast gestorben, aber ich habe es geschafft. Das Feedback war gut, und ich hoffe nicht, dass mir demnächst mitgeteilt wird, dass ich mir besser ein anderes Hobby suchen soll. Ich werde aber heute darum bitten, die erste „richtige“ Führung erst im neuen Jahr machen zu dürfen, denn es gibt noch eine andere Sache, die gerade viel Zeit kostet.

Wir haben letzten Montag den Schlüssel zu unserer neuen Bleibe bekommen. Das Haus ist ungefähr 30 – 40 Meter von unserem jetzigen entfernt (je nachdem, bei welcher Tür man hinein möchte), und es hat einen Anbau im Erdgeschoss, den ich als Unterrichtsraum / Büro nutzen möchte.

Neue BleibeUnterrichtsraum

Und wie es halt so ist, muss einiges gemacht werden: Ein paar Sachen umbauen, eine Menge subermachen und streichen usw. Gestern haben wir das Pflaumenbäumchen, das ich von einem ehemaligen Auftraggeber zum Abschied bekommen habe, sowie einige Brombeer- und Himbeersetzlinge in unseren neuen Garten gebracht. Dass man so nah dran wohnt, ist sehr praktisch, da man so auch zwischendurch einigen Kleinkram erledigen kann.

Außerdem kann ich mich zur Zeit nicht über Auftragsmangel beklagen, und das ist auch gut so. Irgendwo muss ja das Geld, das jetzt mit schöner Regelmäßigkeit in den Baumarkt wandert, ja herkommen. Dazu kommt noch mein Berufsblog, das gepflegt werden möchte, und die Website einer Sprachenschule im Norden der Niederlande, für die ich seit Kurzem regelmäßig schreibe, und zwar über alles, was irgendwie mit Sprache, Literatur, Kunst und Kultur zu tun hat. So kriege ich sogar ein bisschen Geld für mein Hobby, aber all das frisst natürlich Zeit, im Moment leider auf Kosten des Grenzwanderers.

Aber keine Angst, es liegen noch ein paar Sachen „auf Halde“, und wenn ich wieder etwas Luft habe, hört ihr wieder öfter von mir. Einige Pleiten, Pech und Pannen bei Renovierung und Umzug wird es mit Sicherheit auch geben. Man liest sich.

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Mich gibt es noch – und wie!

Mein letzter Post ist schon wieder zwei Monate her – Grundgütiger, wie die Zeit vergeht! Die letzten Wochen waren einfach ein Tollhaus: Die Arbeit kam mal wieder geballt, und wenn ich dann etwas Freizeit hatte, wollte ich einfach nur da sitzen und mich entspannen. In den Abendstunden arbeiten wir uns  greade durch größere Teile der DVD-Box von „James Herriot“ (Der Doktor und das liebe Vieh). Wie Peter so schön feststellte, passiert zwar dort auch einiges, aber trotzdem strahlen die Folgen eine gewisse Ruhe aus, was  nicht zuletzt an den weiten, dünn besiedelten Yorkshire Dales liegt.

Natürlich gibt es auch ein paar Dinge zu berichten. Am Pfingstwochenende war wieder die Kunstroute (Kunst und Landschaft), uns selbstverständlich habe ich wieder mitgeholfen: Zwei Schichten  an der Kasse. Auch dieses Jahr waren wieder ein paar schöne Kunstwerke und Installationen dabei:

paarden objecten

Die Darstellung der Lebensalter vom Dreirad zum Rollator inspirierten den Gatten zu einer eigenen Interpretation:

lebensalter lebensalter2

Und die Seerosen im Teich im Roombeek sind zwar kein Kunstwerk, aber wunderschön:

seerosen

Auch sonst tut sich einiges. Im Kirschbaum vor unserem Schlafzimmerfenster befindet sich ein Taubennest. Es ist recht gut versteckt, aber wir haben schon entdeckt, dass der Nachwuchs inzwischen geschlüpft ist. Wie viele es sind, wissen wir aber leider nicht, da müsste man schon mit der Leiter nach oben, und das wollen wir der jungen Familie nicht antun. Wenn man genau hinschaut, kann man die damals noch brütende Taube erkennen:

taube

In den nächsten Tagen werde ich mich an die noch ausstehenden Reiseberichte machen, denn sonst sind wir schon wieder im Urlaub, und dann wird es ein ziemliches Durcheinander.

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Frühjahrsputz – Voorjaarsschoomaak

Frühjahrsputz – das heißt nicht, dass ich mit Putzeimer und Lappen bewaffnet durchs Haus wetze, obwohl das auch mal wieder dringend nötig wäre. Nein, im Moment geht es einfach arbeitsmäßig wieder ziemlich rund – viel mehr als mir lieb ist. Darunter leiden momentan nicht nur meine Hobbys (der letzte Eintrag hier ist ja auch schon wieder eine Ewigkeit her), sondern auch mein Elan und meine gute Laune. Zeit zum Ausmisten also.

Deshalb bin ich gerade dabei, einige Projekte, Aufgaben und Abläufe unter die Lupe zu nehmen. Ein paar Dinge werde ich in Zukunft nicht mehr machen, da sie einfach mehr Zeit und Aufwand kosten, als was sie einbringen. Bei anderen Dingen muss eine andere Arbeitsverteilung her – es kann nicht sein, dass der ganze unliebsame Kleinkram immer öfter bei mir landet, „weil die anderen es nicht einplanen können“. Letzte Woche habe ich kategorisch erklärt, dass ich es auch nicht kann.

Ich hoffe, dass das Aussieben in absehbarer Zeit Früchte abwirft und ich endlich mal wieder die Zeit und Inspiration für einige Blogposts finde. Es ist ja nicht so, dass es nichts zu berichten gäbe! Am Mittwoch z.B. wird unser Adoptionsseehund Lewis freigelassen. Diesen Tag haben wir uns freigeschaufelt und fahren mit nach Schiermonnikoog, der einizgen niederländischen Watteninsel, auf der wir noch nicht waren. Und davon werde ich selbstverständlich Bericht erstatten.

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Voorjaarsschoonmaak – dat betekent niet, dat ik met emmer en dweil door het huis stuif, hoewel dat eigenlijk ook weer dringend nodig is. Nee, op het moment is er op het werk gewoon heel veel te doen – veel meer dan goed is voor mij. Daaronder lijden niet alleen mijn hobby’s (mijn laatste post hier ligt ook al weer in een ver verleden), maar ook mij enthousiasme en mijn humeur. Tijd voor de schoonmaak dus.

Daarom ben ik nu bezig, een aantal projecten, werkzaamheden en procedures onder de loep te nemen. Een paar dingen ga ik in de toekomst iet meer doen, omdat ze mij meer tijd en energie kosten dan wat ze opleveren. Bij andere dingen moet er een nieuwe taakverdeling komen – het kan  niet, dat al die ongeliefde kleine dingetjes steeds vaker op mijn bord belanden, „omdat de anderen het niet in kunnen plannen.“ Vorige week heb ik gewoon verteld, dat ik dat nu ook iet meer kan.

Ik hoop dat het sorteren binnenkort vruchten afwerpt en ik eindelijk weer de tijd en inspiratie voor een aantal blogstukjes vind. Het is niet zo, dat er niets te vertellen valt! Op woensdag wordt bijvoorbeeld onze adoptiezeehond Lewis vrijgelaten. Deze dag konden we vrijroosteren, en we gaan mee naar Schiermonnikoog, het enige Nederlandse waddeneiland, waar we nog niet eerder geweest zijn. En natuurlijk zal ik hiervan berichten.

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Arbeit, Alltag, Erinnerungen

Nach unserer Auszeit hat der Alltag uns wieder. Bei mir pendelt sich die Arbeit langsam wieder ein, ist aber zum Glück noch nicht so hektisch wie am Anfang des Jahres. Der Gatte hingegen sagte heute: „Jetzt bin ich noch nicht so lang wieder da, und es herrscht schon wieder Chaos.“ Wahrscheinlich ist es so, dass das Chaos nie weg war, nur er.

Vor der Auszeit hatte ich meine Mitgliedschaft im Fitnessstudio gekündigt, und jetzt möchte ich ein anderes Studio ausprobieren. Heute Morgen habe ich meinen inneren Schweinehund überwunden und mich dort zu einer Probewoche angemeldet. Bin gespannt. Sport und ich, das ist nun einmal keine „natürliche“ Kombination.

Zur Zeit komme ich arbeitsbedingt wieder öfter in das gemütliche kleine Institut, wo vor dreizehn Jahren mein niederländisches Arbeitsleben begann. Und es ist schön, wieder hier zu sein! Ich mag die Arbeit, die Kollegen, die Kunden, das Gebäude.

Ich denke noch oft an den damaligen Direktor. Er war ein toller Chef, der uns Mitarbeitern immer das Gefühl gab, dass er jeden von uns für das schätzt, was wir sind und was wir können. Und er hat nicht unwesentlich dazu beigetragen, dass ich mich hier zu Hause fühle. Vor sechs Jahren trat er seinen wohlverdienten Ruhestand an, den er leider nur etwas länger als vier Jahre genießen konnte. Manchmal, wenn ich durch die Gänge des Instituts gehe oder mein Rad dort in die Garage stelle, springt mich diese Tatsache plötzlich an. Und dann wird es plötzlich still, ganz innendrin.

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