Beiträge mit dem Schlagwort: Herausforderungen

Ein merkwürdiges Jahr – Jahresrückblick 2020

Ich hatte mir wieder ein unspektakuläres Jahr gewünscht, das ohne großes Gedöns friedlich vor sich hinplätschert. Doch ein Virus, das aus dem fernen China zu uns herüberschwappte, sorgte dafür, dass (fast) alles anders wurde.

Was war das Beste für Dich an diesem Jahr?
Dass wir selbst und viele Menschen, die uns nahestehen, gesund geblieben sind. *aufholzklopf*

Hast Du 2020 etwas gemacht, das Du noch nie zuvor gemacht hast?
Ich habe gelernt, digital Unterricht zu geben. Bisher war das immer etwas, das ich nicht konnte und nicht brauchte. Aber plötzlich wurde es der Schlüssel zum wirtschaftlichen Überleben. An dieser Stelle ein herzliches Dankeschön an das University of Twente Language Centre für die tatkräftige Unterstützung beim Lernen der nötigen Skills.

Hast Du all Deine guten Vorsätze aus dem Vorjahr beherzigt?
Mehr oder weniger, ich bin tatsächlich auf dem Overijssels Havezatenpad Stück weitergekommen. Der Trekvogelpad liegt umständehalber im Moment still.

Hast Du gute Vorsätze für das nächste Jahr?
Dasselbe wie letztes Jahr, nämlich weiterhin regelmäßig wandern gehen und vielleicht doch noch einen der beiden Wanderwege zu beenden.

Welche Länder hast Du 2020 besucht?
Nur Deutschland.

Was möchtest Du 2021 haben, was Du 2020 nicht hattest?
Meine Familie in Bayern wieder besuchen (das hat dieses Jahr leider nicht geklappt) und meine neue Nichte live und in Farbe bewundern dürfen.

Welches Datum aus 2020 wirst du nie vergessen?
Den Tag im November, an dem ich wieder Tante wurde.

Was war Dein größter Erfolg 2020?
Dass ich mich in den Fernunterricht einarbeiten und dadurch trotz Lockdowns und Kontaktbeschränkungen diverse Kurse geben konnte.

Welches war Dein größter Fehler?
Wie meistens keine größeren Fehler, das übliche Kleinzeugs und diverse Fehleinschätzungen halt.

Hast Du eine Krankheit oder eine Verletzung gehabt?
Nein, ich war erstaunlich gesund. Da ich fast nirgendwo hinkam, blieben mir auch die üblichen Erkältungen in der kalten und nassen Jahreszeit weitgehend erspart.

Was war das Beste, was Du gekauft hast?
Unser neues Badezimmer mit seniorenfreundlicher Badewanne.

Wessen Verhalten erschreckt Dich oder macht Dich traurig?
Diesmal das der Menschen, die einfach nicht bereit sind, ein bisschen Rücksicht auf andere zu nehmen und für die das Abstandhalten und Tragen einer Maske schon ein Eingriff in ihre Grundrechte ist.

Wofür ging das meiste Geld drauf?
Für das Badezimmer.

Worüber warst Du so richtig aus dem Häuschen?
So richtig aus dem Häuschen war ich dieses Jahr nicht, aber ich habe mich über viele Kleinigkeiten gefreut.

Welches Lied wird Dich immer an 2020 erinnern?
„Turn, Turn, Turn“ (The Byrds) in der Version von Ilse DeLange. Am 27. März präsentierte Matthijs van Nieuwkerk zum letzten Mal die Sendung „De wereld draait door (Die Welt dreht sich weiter)“. Es hätte ein rauschender Abschied mit vielen Gästen und viel Musik werden sollen, aber da waren wir schon mitten im Lockdown. Musikalischer Gast war Ilse DeLange, und Matthijs durfte sich ein Lied wünschen. Es wurde „Turn, Turn, Turn“, passend zur Situation in minimalistischer Ausführung und dadurch mein Symbol für dieses Jahr, in dem vieles drastisch heruntergefahren wurde.

Verglichen mit 2019, warst du im Jahr 2020

…glücklicher oder unglücklicher?
Vielleicht ein bisschen unglücklicher angesichts der Lage, aber nicht viel.

… reicher oder ärmer?
Etwas ärmer, aber 2019 war ein außergewöhnlich gutes Jahr, das hätte ich auch ohne Corona wohl nicht nochmal hingekriegt.

Wovon hättest Du lieber mehr gemacht?
Liebe Menschen getroffen, aber das geht zum Teil ja auch digital sehr gut.

Wovon hättest Du lieber weniger gemacht?
Nichts, das ist okay.

Wie hast Du Weihnachten verbracht?
Sehr ruhig in Gesellschaft von Gatten und Mitbewohner. Sonst steppt ja in der Zeit immer der Bär (Synagoge, Chor etc.), es war mal eine angenehme Abwechslung.

Hast Du Dich 2020 verliebt?
Nix neues, aber der Gatte und ich haben usn auch im Lockdown und Homeoffice bestens arrangiert. Das ist viel wert.

Welches war Deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Wie letztes Jahr „Sterren op het doek“, bei dem drei Künstler jeweils einen Promi malen, während der Moderator (auch in dieser Saison Kolumnist Özcan Akyol, den ich sehr gern lese) sie interviewt. Der Mensch ist ein Gewohnheitstier.

Hast Du jemanden oder etwas hassen gelernt?
Nö, hassen finde ich immer noch zu viel gesagt. Gelegentlich rege ich mich über jemanden auf, aber wer tut das nicht?

Welches war das beste Buch, das du 2020 gelesen hast?
Die Krimiserie von Oscar Di Muriel mit den Detectives Frey und McGray, die im Edinburgh des 19. Jahrhundters spielt. Gelegentlich kann man sich dabei auch gepflegt gruseln, da McGray ein Experte übersinnlicher Phänomene ist.

Was war deine größte musikalische Überraschung 2020?
Dieses Jahr gab es keine.

Was hast Du Dir gewünscht und auch bekommen?
Siehe oben – Gesundheit für uns und unsere Lieben.

Was hast Du Dir gewünscht und nicht bekommen?
Hier wiederhole ich den Satz der letzten Jahre: Eigentlich nichts, ich wünsche mir nicht mehr so viel, sondern versuche mich über die Dinge zu freuen, die meinen  Weg kreuzen.

Welches war Dein Lieblingsfilm in diesem Jahr?
De Beentjes van St. Hildegard, eine bittesüße Geschichte mit Herman Finkers und Johanna ter Steege.

Was hast Du an Deinem Geburtstag getan und wie alt bist Du geworden?
Nichts besonderes, wir haben auch in diesem Jahr in aller Ruhe zu Hause gefeiert. Und ich bin wieder etwas älter, wenn auch immer noch nicht weiser geworden.

Welche eine Sache hätte Dein Jahr zufriedenstellender gemacht?
Ein Besuch in der alten Heimat.

Was hielt Dich gesund?
Das weiß ich nicht genau, vielleicht Glück?

Erzähle uns eine wertvolle Lebenslektion, die Du in diesem Jahr gelernt hast!
Je weniger man sich vornimmt und plant, umso besser kann man damit umgehen, wenn die Dinge anders kommen.

Auf was freust Du Dich im Jahr 2021?
Auf neue Wanderungen, eventuell einen Besuch in der alten Heimat, mal wieder ein Radurlaub etc. Man wied sehen.

Zum Ausklang gibt es noch das Video „Turn, Turn, Turn“ von Ilse DeLange. Ich wünsche euch allen einen guten Rutsch und ein etwas weniger merkwürdiges Jahr 2021.

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Und wieder ist ein Jahr vorbei – Jahresrückblick 2019

So ein Jahr vergeht schnell, und wieder ist es Zeit, das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Der Fuß machte in diesem Jahr immer noch Fortschritte, d. h. plötzlich gingen Sachen wie das Betreten der Galerie in meinem Arbeitszimmer über die recht schmale Leiter, zum Zug sprinten und dergleichen wieder. Eine Kollegin, die sich vor einigen Jahren eine ernsthafte Knieverletzung zugezogen hatte, konnte dies bestätigen – so ein Heilungsprozess dauert halt.

Was war das Beste für Dich an diesem Jahr?
Dass es mal wieder ein recht normales Jahr ohne allzuviel Gedöns war. Manche Dinge braucht man einfach nicht.

Hast Du 2019 etwas gemacht, das Du noch nie zuvor gemacht hast?
Nichts Spektakuläres, auf jeden Fall bis jetzt. Aber seit einigen Jahren bin ich Mitglied bei der Organisation „Vrienden op de fiets (Freunde auf dem Fahrrad)“, wo man zu einem günstigen Preis in Privathaushalten übernachten kann. Beim Pieterpad habe ich das des Öfteren getan, und jetzt sind wir selbst Gasthaushalt geworden. Wir hatten zwar bisher zwei Anfragen, die wir jedoch nicht annehmen konnten, weil wir dann selbst nicht da waren, aber vielleicht wird es nächstes Jahr besser.

Hast Du all Deine guten Vorsätze aus dem Vorjahr beherzigt?
Auf dem Overijssels Havezatenpad bin ich ein ganzes Stück weitergekommen, ungefähr 125 km, beim Trekvogelpad waren es etwas weniger, nämlich 37. Daneben habe ich ein paar kleinere Wanderungen auf der Runde von Enschede, dem Hanzestedenpad und dem Twentepad gemacht. Das Loswerden der Frustkilos und der Verbessern der Kondition hätte besser gehen können, aber das geht nächstes Jahr ja auch noch.

Hast Du gute Vorsätze für das nächste Jahr?
Dasselbe wie im Jahr davor, nämlich weiterhin regelmäßig wandern gehen, vor allem auf dem Overijssels Havezatenpad und dem Trekvogelpad. Einen der beiden würde ich auch ganz gern zu Ende laufen, aber das ist vielleicht ein bisschen zu ehrgeizig.

Welche Länder hast Du 2019 besucht?
Deutschland, Frankreich, Belgien und Irland.

Was möchtest Du 2020 haben, was Du 2019 nicht hattest?
Eine Badewanne (siehe unten).

Welches Datum aus 2019 wirst du nie vergessen?
Kein bestimmtes Datum, aber eine schöne Reise auf die grüne Insel.

Was war Dein größter Erfolg 2019?
Dass ich den ganz normalen Alltag einigermaßen überstanden habe.

Welches war Dein größter Fehler?
Keine größeren Fehler, das übliche Kleinzeugs und diverse Fehleinschätzungen halt.

Hast Du eine Krankheit oder eine Verletzung gehabt?
Im Januar eine Grippe, gepaart mit einem hartnäckigen Husten, der mir mehrere Wochen treu blieb. Ansonsten die üblichen Zipperlein.

Was war das Beste, was Du gekauft hast?
Diverse Bücher, in elektronischer und in Papierform.

Wessen Verhalten erschreckt Dich oder macht Dich traurig?
Diesmal das der zahlreichen AfD-Wähler in Thüringen. Das verheißt wenig Gutes.

Wofür ging das meiste Geld drauf?
Wir haben die Terrasse und den Vorplatz neu herrichten lassen. Schon nach zwei Tagen sah es so ordentlich aus, dass sich einige Kursteilnehmer fragten, ob sie vor dem richtigen Haus standen. Und die Irlandreise war auch nicht gerade billig.

Worüber warst Du so richtig aus dem Häuschen?
Vielleicht über die wunderschönen Ausblicke bei unserer Irlandreise. Bei Aussichts-punkten haben wir ja normalerweise Pech, entweder regnet es oder es herrscht dicker Nebel.

Welches Lied wird Dich immer an 2019 erinnern?
Im Zusammenhang mit besagter Irlandreise „Galway Girl“ von Ed Sheeran. In Galway hat es auch diesmal wieder geregnet.

Verglichen mit 2018, warst du im Jahr 2019

…glücklicher oder unglücklicher?
Glücklicher, es ging mir ja wieder deutlich besser.

… reicher oder ärmer?
Um einiges reicher, das letzte Jahr war ja in dieser Hinsicht nicht ganz so der Brüller. Wir haben auch gleich ein neues Badezimmer bestellt, mit seniorenfreundlicher Badewanne. Gemacht werden soll das Ganze nächstes Jahr im April. Schaun mer mal.

Wovon hättest Du lieber mehr gemacht?
Gewandert natürlich, und gebloggt, wie auch letztes Jahr. Die Ideen habe ich ja, aber mit der Umsetzung hapert es des öfteren.

Wovon hättest Du lieber weniger gemacht?
Nichts, des basst scho.

Wie hast Du Weihnachten verbracht?
Am Heiligabend hatten wir Frühschicht in der Synagoge, wo es gleich mal Geburtstagstorte gab. Die hatte aber nichts Christi Geburt zu tun. Abends hat unser Chor in der Christmette gesungen, wo wir fast ausgeräuchert wurden. Der Pastor findet Weihrauch nunmal so schön. Hätten die Drei Könige dem Kind nicht was anderes mitbringen können, z. B. Glühweingewürz? Die restlichen Feiertage ruhig mit Spaziergängen und dergleichen.

Hast Du Dich 2019 verliebt?
Alles wie gehabt.

Welches war Deine Lieblingssendung im Fernsehen?
„Sterren op het doek“, bei dem drei Künstler jeweils einen Promi malen, während der Moderator (in dieser Saison Kolumnist Özcan Akyol, den ich sehr gern lese) sie interviewt.

Hast Du jemanden oder etwas hassen gelernt?
Nö, hassen finde ich immer noch zu viel gesagt. Gelegentlich rege ich mich über jemanden auf, aber wer tut das nicht?

Welches war das beste Buch, das du 2019 gelesen hast?
Am amüsantesten fand ich diesmal „Gray“ von Leonie Swann (die mit den Schafskrimis). Diesmal ist der Held allerdings ein Graupapagei, der einem recht weltfremden Professor aus Cambridge bei der Aufklärung eines Mordes hilft. Da das Tier auch noch recht musikalisch ist, gibt’s einen Ohrwurm inklusive: „Ra ra ranana, ga ga ulala, we’re in a bad romance …“

Was war deine größte musikalische Überraschung 2019?
Der Opern- und Musiclasänger Henk Poort. Wir entdeckten ihn bei dem Fernsehprogramm „Beste Zangers“, wo verschiedene Sänger das Repertoire der jeweils anderen singen. Mir ging es dabei so ähnlich wie einem Kommentator auf YouTube: „I watched it for Floor Jansen and I discovered Henk Poort“. Nur war ich eher zufällig in das Programm gestolpert und fand Floor Jansen, die stimmgewaltige Frontfrau der finnischen Metalband Nightwish, interessant genug, um die Folge, die ihr gewidmet war, anzuschauen. Und während die anderen Teilnehmer eher auf safe spielten und eher Balladen coverten, die irgendwann mal für Floor wichtig waren, wagte sich Henk Poort am weitesten aus seiner Comfort Zone und sang die Disturbed-Version von „Sound of Silence“. Später sang er zusammen mit Floor „The Phantom of the Opera“, ein Duett, das einen aus den Socken haut! Aber am schönsten finde ich seine Interpretation von „Vincent“ in der niederländischen Übersetzung von Martine Bijl. Schon der Satz „En in die warme zomernacht heb je het eindelijk opgebracht wanhopig van de wereld weg te gaan“ ist mehrerer Literaturpreise würdig.

Was hast Du Dir gewünscht und auch bekommen?
Dass sich die Auftragslage gegenüber dem letzten Jahr wieder stabilisiert hat.

Was hast Du Dir gewünscht und nicht bekommen?
Hier wiederhole ich den Satz vom letzten und vorletzten Jahr: Eigentlich nichts, ich wünsche mir nicht mehr so viel, sondern versuche mich über die Dinge zu freuen, die meinen  Weg kreuzen.

Welches war Dein Lieblingsfilm in diesem Jahr?
Downton Abbey – what else?

Was hast Du an Deinem Geburtstag getan und wie alt bist Du geworden?
Nichts besonderes, wir haben in aller Ruhe zu Hause gefeiert. Und ich bin wieder etwas älter, wenn auch nicht unbedingt weiser geworden.

Welche eine Sache hätte Dein Jahr zufriedenstellender gemacht?
Eine Badewanne, die fehlt mir schon eine ganze Weile.

Was hielt Dich gesund?
Das weiß ich nicht genau, vielleicht Glück?

Erzähle uns eine wertvolle Lebenslektion, die Du in diesem Jahr gelernt hast!
Dieselbe wie im letzten Jahr: Es kommt, wie es kommt, und manchmal braucht es sehr viel Geduld.

Auf was freust Du Dich im Jahr 2020?
Unser neues Badezimmer (einschließlich seniorenfreundlicher Badewanne), neue Wanderungen und vieles mehr.

Und nun lasse ich dieses Jahr etwas nachdenklicher mit „Vincent“, gesungen von Henk Poort ausklingen und wünsche euch allen ein gutes, gesundes und glückliches Jahr 2020.

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Wie schnell doch so ein Jahr vergeht – Jahresrückblick 2017

Vor drei Jahren habe ich damit angefangen, das vergangene Jahr Revue passieren zu lassen und zu schauen, was sich geändert hat, was gleich geblieben ist und was aus den (falls vorhandenen) guten Vorsätzen geworden ist. Und so beantworte ich wieder mal die Fragen der letzten Jahre:

Was war das Beste für Dich an diesem Jahr?
Dass es ein weitgehend gutes, stabiles Jahr ohne dramatische Tiefschläge war.

Hast Du 2017 etwas gemacht, das Du noch nie zuvor gemacht hast?
Eine Menge: Ich habe meine erste selbstständige Führung in unserer Synagoge gemacht, der auch weitere mehr oder weniger gelungene folgten. Und bei jeder Führung lernt man etwas dazu. In knapp zwei Wochen mache ich meine erste Führung durch das ehemalige jüdische Wohnviertel um die Synagoge. Außerdem durfte ich zum ersten Mal an der niederländischen Wahl für die Zweite Kammer teilnehmen und habe natürlich mein Bestes getan, um Geert Wilders und anderen seltsamen Figuren ein gewisses Gegengewicht zu bieten. Und – last but not least – ich habe den Pieterpad erfolgreich beendet. Ich weiß nicht, ob ich es schon mal gesagt habe, aber – I walked the trail!

Hast Du all Deine guten Vorsätze aus dem Vorjahr beherzigt?
Mein guter Vorsatz war nicht gerade einfach: mehr Vertrauen zu mir selbst und in anderen zu haben. Das klappt inzwischen nicht schlecht, und es hat mir sicher geholfen, dass ein beruflicher Schritt sich bis jetzt als richtig herausgestellt hat.

Hast Du gute Vorsätze für das nächste Jahr?
Auf dem eingeschlagenen Weg weiter gehen, das Leben genießen und regelmäßig wandern gehen, z. B. auf dem Trekvogelpad.

Welche Länder hast Du 2017 besucht?
Deutschland und Österreich.

Was möchtest Du 2018 haben, was Du 2017 nicht hattest?
Auch dieses Jahr fehlte mir nicht wirklich etwas, außer vielleicht mehr Zeit und Inspiration zum Schreiben.

Welches Datum aus 2017 wirst du nie vergessen?
Den Tag,  an dem ich den Pieterpad beendete. Es war eine eigenartige Mischung aus Stolz (I walked the trail!) und Wehmut, weil es nach zwei Jahren zu Ende war.

Was war Dein größter Erfolg 2017?
Ich konnte den beruflich eingeschlagenen Weg fortsetzen, ohne baden zu gehen. Und – I walked the trail!

Welches war Dein größter Fehler?
Verschiedene kleine Sachen, aber nichts wirklich großes.

Hast Du eine Krankheit oder eine Verletzung gehabt?
Es ging und geht mir gut, bis auf den Kleinkram, der einen halt gelegentlich heimsucht. Und darüber bin ich froh.

Was war das Beste, was Du gekauft hast?
Mein Einmannzelt, die sogenannte Dackelhütte. Damit ist man beim Wandern doch flexibler und freier.

Wessen Verhalten erschreckt Dich oder macht Dich traurig?
Nicht das Verhalten von irgendjemandem. Aber richtig traurig war und bin ich über den viel zu frühen Tod einer Freundin.

Wofür ging das meiste Geld drauf?
Noch immer für unser neues Domizil und alles, was da so anfällt.

Worüber warst Du so richtig aus dem Häuschen?
Dass ich den Pieterpad beendet habe – I walked the trail!

Welches Lied wird Dich immer an 2017 erinnern?
„Leichtes Gepäck“ von Silbermond. Nicht nur unser eigener Umzug, sondern auch ein paar andere in unserem Familienkreis haben mir vor Augen geführ, wie viel nutzloser Krempel sich doch in so einem Haushalt ansammelt. Und auch das Wandern ist leichter, wenn man nicht zu viel mitschleppt.

Verglichen mit 2016, warst du im Jahr 2017

…glücklicher oder unglücklicher?
Ähnlich wie im letzten Jahr, denke ich.

… reicher oder ärmer?
Auch das ist ungefähr gleich gebleiben.

Wovon hättest Du lieber mehr gemacht?
Mal wieder gebloggt, ich arbeite immer noch an meinem Reisebericht von 2016, und den würde ich gern fertig kriegen, bevor der nächste Urlaub kommt.

Wovon hättest Du lieber weniger gemacht?
Eigentlich nichts, es war gut so.

Wie hast Du Weihnachten verbracht?
Zur Abwechslung mal wieder bei meiner Familie in Süddeutschland.

Hast Du Dich 2017 verliebt?
Nicht neu verliebt, auch das ist konstant geblieben.

Welches war Deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Die Serie „Hier zijn de Van Rossems„, insbesondere die Folge über meine Heimatstadt. Allerdings habe ich noch nicht alle Folgen gesehen.

Hast Du jemanden oder etwas hassen gelernt?
Nö, hassen tue ich niemanden. Gelegentlich rege ich mich über jemanden auf, aber wer tut das nicht?

Welches war das beste Buch, das du 2017 gelesen hast?
„Erebos“ von Ursula Poznanski. Auf der Leipziger Buchmesse war ich bei einer Lesung, wo die Autorin aus ihrem Buch „Elanus“ vorlas. Dabei wurde ich neugierig auf ihr Werk, und „Erebos“, bei dem es um ein Computerpiel geht, dass auch in das wirkliche Leben eingreift, hat mich am meisten beeindruckt.

Was war deine größte musikalische Überraschung 2016?
Gab es auch diesmal nicht.

Was hast Du Dir gewünscht und auch bekommen?
Die Dackelhütte und viele interessante Begegnungen, Gespräche und Erfahrungen.

Was hast Du Dir gewünscht und nicht bekommen?
Hier wiederhole ich den Satz vom letzten Jahr: Eigentlich nichts, ich wünsche mir nicht mehr so viel, sondern versuche mich über die Dinge zu freuen, die meinen  Weg kreuzen.

Welches war Dein Lieblingsfilm in diesem Jahr?
Wenn Serien auch zählen, dann alle Folgen von „The Bridge„. Ich bin schon gespannt auf die nächste Staffel.

Was hast Du an Deinem Geburtstag getan und wie alt bist Du geworden?
Auch dieses Jahr bin ich ein Jahr älter geworden und habe meinen Geburtstag recht unspektakulär verbracht: Erst habe ich gearbeitet und abends bei der Chorprobe einen ausgegeben. Essen waren wir dann am Wochenende.

Welche eine Sache hätte Dein Jahr zufriedenstellender gemacht?
Ich hätte die goldigste Nichte von allen gern öfter gesehen, aber das ist halt der Nachteil, wenn man recht weit auseinander wohnt.

Was hielt Dich gesund?
Ich denke, mal wieder Glück und eine einigermaßen gute Konstitution.

Erzähle uns eine wertvolle Lebenslektion, die Du in diesem Jahr gelernt hast!
Es bringt nichts, ständig zurück zu schauen und zu überlegen, was man hätte anders machen können. Es ist wichtiger, nach vorne zu schauen und zu versuchen, ähnliche Fehler zu vermeiden.

Auf was freust Du Dich im Jahr 2018?
Auf den Frühling, neue Wanderungen, Treffen mit netten Leuten, neue Erfahrungen etc.

Bald erklärt uns Alfred Tezlaff ja wieder den Untershcied zwischen Punsch und Bowle und stolpert Butler James über den Tigerkopf. Und ich bedanke mich bei allen regelmäßigen und gelegentlichen Lesern fürs Vorbeischauen und wünsche euch einen gute Rutsch und ein gutes, gesundes und vor allem glückliches Jahr 2018.

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The same procedure as every year: Jahresrückblick 2016

Wie in den letzten zwei Jahren werde ich auch diesmal das vergangene Jahr Revue passieren lassen. Eigentlich war es ein recht merkwürdiges Jahr, in dem es leider auch wieder einige Anschläge in verschiedenen Städten gab. Großbritannien will die EU verlassen und Donald Trump wurde zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt. Vor allem wird uns dieses Jahr wohl durch den Tod einiger Schauspieler (Alan Rickman, Carrie Fisher und kurz danach ihre Mutter Debbie Reynolds) und vor allem zahlreicher bekannter Musiker im Gedächtnis bleiben. Es begann mit David Bowie und endete mit George Michael. Dazwischen lagen u.a. Black, Prince, Wolfgang Rohde, Leonard Cohen, Rick Parfitt und andere. Irgendwo im Internet stieß ich auf den Spruch: „Wenn es einen Gott gibt, dann stellt der sich gerade eine richtig geile Band zusammen.“

Für mich persönlich aber war es ein wirklich gutes Jahr, in dem sich viel verändert hat. Teilweise hat es sich so ergeben, teilweise war es die Folge eigener Entscheidungen und des gelegentlichen Verlassens meiner „Comfort Zone“.

Und so beantworte ich wieder mal die Fragen der letzten Jahre:

Was war das Beste für Dich an diesem Jahr?
Dass die zahlreichen Veränderungen (nicht nur für mich)  in diesem Jahr fast durchweg positiv waren.

Hast Du 2016 etwas gemacht, das Du noch nie zuvor gemacht hast?
Ich habe eine Ausbildung zur Gästeführerin in unserer Synagoge gemacht und meine ersten inoffiziellen Führungen absolviert. Die Feuertaufe kommt im nächsten Jahr.

Hast Du all Deine guten Vorsätze aus dem Vorjahr beherzigt?
Die Herausforderung Smartphone habe ich gemeistert – war auch komischerweise nicht zu schwer. Den Pieterpad habe ich noch nicht zu Ende gebracht, mir fehlen noch ca. 175 km. Aber egal, dann laufe ich halt nächstes Jahr weiter.

Hast Du gute Vorsätze für das nächste Jahr?
Ich möchte es endlich mal hinkriegen, mir selbst etwas mehr zuzutrauen, so dass ich auch anderen leichter vertrauen kann.

Welche Länder hast Du 2016 besucht?
Deutschland, England, Schottland.

Was möchtest Du 2017 haben, was Du 2016 nicht hattest?
Ich hatte in diesem Jahr so viel, dass ich gar nicht das Gefühl habe, dass mir etwas fehlt.

Welches Datum aus 2016 wirst du nie vergessen?
Den Tag,  an dem die goldigste Nichte von allen das Licht der Welt erblickte.

Was war Dein größter Erfolg 2016?
Ich hatte endlich den Mut, mich im gegenseitigen Einvernehmen von einem Geschäftspartner zu trennen und ganz eigene Wege zu gehen.

Welches war Dein größter Fehler?
Kein wirklich großer, aber diverse kleinere. Wer ist schon fehlerfrei.

Hast Du eine Krankheit oder eine Verletzung gehabt?
Bis auf die üblichen Zipplerlein, die das Älterwerden mit sich bringt, ging und geht es mir gut.

Was war das Beste, was Du gekauft hast?
Unser neues Haus mit wunderbarem Unterrichtsraum/Büro, der sich langsam der Vollendung nähert.

Wessen Verhalten erschreckt Dich oder macht Dich traurig?
Das der Menschen, die diverse Anschläge verübt haben, und das derer, die diese Anschläge für ihre Ziele ausschlachten wollen.

Wofür ging das meiste Geld drauf?
Für unser neues Domizil.

Worüber warst Du so richtig aus dem Häuschen?
Über die goldigste Nichte von allen. 🙂

Welches Lied wird Dich immer an 2016 erinnern?
„Strong“ von London Grammar. Ich scheine wohl auch oft den Eindruck zu erwecken, dass ich alles im Griff habe und weiß, wo es langgeht, aber es gab durchaus diverse Momente, in denen ich mich ganz schön unsicher und orientierungslos fühlte.

Verglichen mit 2015, warst du im Jahr 2016

…glücklicher oder unglücklicher?
Vielleicht hatte ich etwas mehr Glücks- und weniger Stress- und Ärgermomente.

… reicher oder ärmer?
Ich denke, es bleibt ungefähr gleich.

Wovon hättest Du lieber mehr gemacht?
Gebloggt, es sind noch einige Themen liegengeblieben, aber ich hab ja schließlich auch meinen Haushalt. 😉

Wovon hättest Du lieber weniger gemacht?
Eigentlich nichts, es war gut so.

Wie hast Du Weihnachten verbracht?
Erst gemütlich mit dem Gatten zu Hause, dann mit unserem Chor in der Christmette in Gronau.

Hast Du Dich 2016 verliebt?
Nicht neu verliebt, aber immer wieder festgestellt, dass das Team P&P noch immer ein Super-Team ist.

Welches war Deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Zwar nicht im Fernsehen, aber auf DVD: Downton Abbey – wir haben eine neue Sucht dazubekommen.

Hast Du jemanden oder etwas hassen gelernt?
Hassen ist zuviel gesagt, aber aus irgendwelchen Gründen gingen mir die Audi-Fahrer besonders auf den Senkel. Und die Rennradfahrer sind auch so ein unhöflicher Haufen.  Dass einige von ihnen am Pieterpad in eine Schafherde gerieten, habe ich ihnen gegönnt. *fiesgrins*

Welches war das beste Buch, das du 2016 gelesen hast?
The Road to Little Dribbling von Bill Bryson, ich bin nunmal Bryson-Fan. Außerdem ist schon der erste Satz einfach grandios: “One of the things that happen when you get older is that you discover lots of new ways to hurt yourself.”

Was war deine größte musikalische Überraschung 2016?
Diesmal keine.

Was hast Du Dir gewünscht und auch bekommen?
Eine Menge tolle und  interessante Momente und Erfahrungen, natürlich mit den Leuten, die diese zu etwas Besonderem machen. Seien es die Begenungen am Pieterpad und während unserer Großbritannien-Radtour, die gemütlich verquatschten Stunden, hitziges Diskutieren und viel Lachen bei Kursen und Besprechungen, Konzert-, Weihnachtsmarkt- und Museumbesuche, Downton-Abbey-Dauerglotzen – ohne euch würde es deutlich weniger Spaß machen.

Was hast Du Dir gewünscht und nicht bekommen?
Eigentlich nichts, ich wünsche mir nicht mehr so viel, sondern versuche mich über die Dinge zu freuen, die meinen  Weg kreuzen.

Welches war Dein Lieblingsfilm in diesem Jahr?
Hatte ich dieses Jahr nicht.

Was hast Du an Deinem Geburtstag getan und wie alt bist Du geworden?
Ich bin wieder ein Jahr älter geworden, habe gearbeitet und war mit dem Gatten schön essen. Nachgefeiert haben wir etwas später.

Welche eine Sache hätte Dein Jahr zufriedenstellender gemacht?
Vielleicht die Möglichkeit, mehr Zeit mit einigen Menschen zu verbringen, die mir am Herzen liegen. Aber auch so war es okay.

Was hielt Dich gesund?
Eine ganz gute Konstitution und sicher auch Glück.

Erzähle uns eine wertvolle Lebenslektion, die Du in diesem Jahr gelernt hast!
Wirklich gelernt, also verinnerlicht habe ich es noch nicht, aber ich arbeite daran: Loslassen und vertrauen, gerade wenn die Dinge nicht so laufen, wie ich es mir vorstelle. Oft entwickeln sie sich in eine Richtung, die auch schön, gut und richtig ist.

Auf was freust Du Dich im Jahr 2017?
Ein Internet-Orakel hat mir prophezeit, dass ich im nächsten Jahr meine innere Ruhe finden werde. Wenn das klappt, kann das Jahr eigentlich nur gut werden.

Ich wünsche allen, die hier gelegentlich vorbeischauen, das Allerbeste für 2017. Und wie es einer Gästeführerin der Synagoge geziemt, stoße ich mit einem herzlichen „L’Chaim (Auf das Leben)“ mit euch an.

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Zwischen den Jahren – Jahresrückblick 2015

Zwischen den Jahren – ich mag diese Redewendung, auch wenn ich gelegentlich darauf aufmerksam gemacht werde, dass sie nicht logisch ist, dass es immer entweder noch das eine oder schon das andere Jahr ist. Aber sie umschreibt so schön die Stimmung der Tage zwischen Weihnachten und Neujahr: Der Weihnachtsstress liegt hinter einem, das neue Jahr noch vor einem, es ist relativ ruhig und die Zeit scheint ein bisschen langsamer zu vergehen. Zeit, um zurück und auch nach vorne zu schauen.

In meinem Lieblingsforum wird schon seit längerem am Jahresende auf das vergangene Jahr zurückgeschaut: Wünsche, Vorsätze, Erfolge und Misserfolge passieren die Revue.  Letztes Jahr habe ich zum ersten Mal mitgemacht, und ich fand es interessant, um jetzt nachzulesen, was das Jahr 2014 für mich ausgemacht hat. Vieles vergisst man ja doch wieder oder kann es nicht mehr einordnen.

Was war das Beste für Dich an diesem Jahr?
Dass es für mich selbst nicht wirklich dramatische Ereignisse gab, und dass ich mich wohl immer noch über kleine Dinge freuen kann.

Hast Du 2015 etwas gemacht, das Du noch nie zuvor gemacht hast?
Ich habe bei der Sitzung der Städtischen Kommission Einspruch gegen die Mittelkürzungen für unsere Bibliothek erhoben. Es war aufregend und sehr lehrreich.

Hast Du all Deine guten Vorsätze aus dem Vorjahr beherzigt?
Das mit dem Sport ist nicht wirklich was geworden, aber immerhin habe ich angefangen, den Pieterpad zu wandern.

Hast Du gute Vorsätze für das nächste Jahr?
Mich endlich der Herausforderung Smartphone stellen und den Pieterpad zu Ende laufen.

Welche Länder hast Du 2015 besucht?
Deutschland, und ich habe mal kurz nach Polen hineingeschnuppert.

Was möchtest Du 2016 haben, was Du 2015 nicht hattest?
Das, was ich auch dieses Jahr wollte: Mehr Zeit für Familie, Freunde, Hobbys – vor allem für das Schreiben und aktuell den Pieterpad.

Welches Datum aus 2015 wirst du nie vergessen?
Den 12. Dezember: Gemütlich bummeln mit einer Freundin und dann zum Weihnachtskonzert, bei dem der Gatte einen Auftritt hatte!

Was war Dein größter Erfolg 2015?
Ich habe mich über den inneren Schweinehund hinweggesetzt und angefangen, den Pieterpad zu laufen. So lerne ich meine Wahlheimat auf eine ganz andere Art kennen, und es macht Spaß!

Welches war Dein größter Fehler?
Mein ewiges Problem, dass ich meine Grenzen manchmal nicht gut bewache und mich dann mal wieder über mich selbst ärgere.

Hast Du eine Krankheit oder eine Verletzung gehabt?
Am Anfang des Jahres wurde ich gleich zweimal von der Grippewelle überrollt. Keine Ahnung, ob es zwei verschiedene waren oder ob ich mich nicht gut genug auskuriert hatte.

Was war das Beste, was Du gekauft hast?
Mein E-Reader. Er macht das Urlaubsgepäck deutlich leichter.

Wessen Verhalten erschreckt Dich oder macht Dich traurig?
Das Verhalten der Terroristen in Paris etc., aber auch das Verhalten diverser „besorgter Bürger“ in unserer Stadt.

Wofür ging das meiste Geld drauf?
Das weiß ich nicht genau, aber ich denke, für unseren Ostsee-Urlaub. In vier Wochen läppert sich einiges zusammen.

Worüber warst Du so richtig aus dem Häuschen?
Über diverse richtig schön analoge Nachrichten mit der Schneckenpost aus der alten Heimat, die mal wieder zeigen, dass 18 Jahre und 800 Kilometer einer Freundschaft nicht unbedingt etwas anhaben müssen.

Welches Lied wird Dich immer an 2015 erinnern?
„Home“ von Dotan. Irgendwie bin ich dieses Jahr darauf gestoßen, und er beschreibt das Gefühl des Heimkommens so toll!

Verglichen mit 2014, warst du im Jahr 2015

…glücklicher oder unglücklicher?
Weder – noch. Und das ist auch gut so.

… reicher oder ärmer?
Ich denke, es bleibt ungefähr gleich.

Wovon hättest Du lieber mehr gemacht?
Ich hätte gern einen Sommerkurs gegeben, aber das hat leider nicht geklappt.

Wovon hättest Du lieber weniger gemacht?
Nervigen Kleinkram, aber das ändert sich hoffentlich im nächsten Jahr.

Wie hast Du Weihnachten verbracht?
Wie letztes Jahr mit dem Gatten und dem Mitbewohner zu Hause. Die Familie wurde nach den Feiertagen besucht.

Hast Du Dich 2015 verliebt?
Dazu nur so viel: Alte Liebe rostet nicht.

Welches war Deine Lieblingssendung im Fernsehen?
Die Camilla-Läckberg-Reihe „Mord in Fjellbäcka“ – eine skandinavische Krimiserie mit Humor, die nicht so furchtbar schwer aufs Gemüt schlägt.

Hast Du jemanden oder etwas hassen gelernt?
Hassen ist ein zu großes Wort, aber es gab schon ein paar Dinge, über die ich mich aufgeregt habe.

Welches war das beste Buch, das du 2015 gelesen hast?
Inselgrab“ von Johan Theorin, ein würdiger Abschluss seiner Öland-Tetralogie.

Was war deine größte musikalische Überraschung 2015?
Dass das Adventskonzert unseres Chores (zusammen mit einigen anderen Chören) erstaunlich gut geklappt hat.

Was hast Du Dir gewünscht und auch bekommen?
Viele interessante Momente und Begegnungen.

Was hast Du Dir gewünscht und nicht bekommen?
Eins der etwas weniger schauerlichen Objekte beim Schrottwichteln.

Welches war Dein Lieblingsfilm in diesem Jahr?
Der Film ist zwar schon aus dem letzten Jahr, aber aus logistischen Gründen konnte ich ihn erst dieses Jahr sehen: „Beste Chance“ von Marcus H. Rosenmüller, der dritte und letzte Teil meiner Heimweh-Trilogie.

Was hast Du an Deinem Geburtstag getan und wie alt bist Du geworden?
Ich habe ihn zu Hause verbracht, wir waren schön essen und ich bin wieder ein Jahr älter geworden.

Welche eine Sache hätte Dein Jahr zufriedenstellender gemacht?
Wenn es mit dem Sommerkurs geklappt hätte.

Was hielt Dich gesund?
Eine ganz gute Verfassung und wohl auch Glück.

Erzähle uns eine wertvolle Lebenslektion, die Du in diesem Jahr gelernt hast!
Ich wurde darauf aufmerksam gemacht, dass auf dem Gebiet, das ich vor Urzeiten studiert habe, die Zeit nicht stehengeblieben ist, auch wenn ich jetzt beruflich etwas anderes mache. Mal wieder vorsichtig über den Tellerrand zu schauen wäre also keine schlechte Idee.

Auf was freust Du Dich im Jahr 2016?
Auf die grüne Insel – falls wir nicht wieder auf etwas komplett anderes kommen, geht der Sommerurlaub nach Irland. Außerdem auf neue Herausforderungen, nette Menschen und interessante Begegnungen.

Ich wünsche allen, die sich gelegentlich hierher verirren, mitlesen und kommentieren das Allerbeste für 2016. Möge es ein gutes Jahr werden.

Kategorien: Was nirgends reinpasst / Wat verder nergens past | Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , | 2 Kommentare

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