Beiträge mit dem Schlagwort: Nichte

Noch ’ne Decke

Heute habe ich wieder eine kleine Nichte bekommen, und für wie ihre Schwester und ihren Bruder habe ich natürlich auch  für sie eine Decke genäht. Der Laden meines Vertrauens hat leider im Januar, also noch vor Corona, seine Pforten geschlossen. Also mussten diesmal neben diversen Restbeständen aus besagtem Laden ein ausgemusterter Bettbezug, eine  Bluse und ein Vorhang dran glauben. Zurück zu den Ursprüngen des Patchworks also. Die Decke ist ca. 1,20 m mal 1,5 m groß.

Hier noch ein paar Details sowie die Rückseite:

Selbstverständlich hat auch der Mitbewohner wieder ausgiebig probegesessen bzw. -gelegen und die Decke für gut befunden.

Ich hoffe, die neue Erdenbürgerin tut es auch. Ich wünsche ihr, ihren Eltern und den beiden Geschwistern alles Gute und hoffe, sie bald mal live und in Farbe bewundern zu können.

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Krabbeldecke die Zweite

Vor gut zweieinhalb Jahren hatte ich für meine kleine Nichte eine Krabbeldecke genäht. Zu meiner großen Freude nutzt sie die Decke noch immer.

Vor ein paar Tagen hat sie ein Brüderchen bekommen, und selbstverständlich muss der Kleine seine eigene Decke haben. Die Fahrt zum Quiltladen wurde die erste längere Radtour nach meinem Unfall, und es ging gut. Im Laden stellte ich fest, dass inzwischen wieder ganz andere Muster modern waren, und so gestaltete ich diesmal die Decke um Urwaldtiere herum. Dadurch ist auch die Farbpalette eine ganz andere geworden:

Krabbeldecke

Das Format ist ungefähr 1,60 mal 1,20 m. Das Top wurde mit der Maschine gepatcht, worüber sich mein lädierter Fuß nicht immer gefreut hat, aber es ging, wenn auch langsam. Durchgequiltet habe ich die Decke wieder mit der Hand, da ich es mit der Maschine einfach nicht hinkriege. Meine derzeitige Lieblingsserie „The Bridge“ konnte ich dabei allerdings nicht gucken, Dänisch und Schwedisch schaffe ich nicht ohne Untertitel.

Hier sind noch ein paar Close-ups:

Krabbeldecke2 Krabbeldecke3

Und so sieht die Rückseite aus:

Krabbeldecke4

Auch diesmal hat der Mitbewohner die Decke ausführlich getestet und für gut befunden:

Krabbeldecke5 Krabbeldecke6

Inzwischen hat er sie allerdings an den neuen Erdenbürger abgetreten, der nun darauf seine Schläfchen macht.

 

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Back to normal…

Na ja, ganz in Ordnung ist der Fuß zwar noch nicht, das heißt, ich hüpfe noch nicht durch die Gegend wie eine Gazelle, aber es wird. Heute morgen stellte ich fest, dass es wieder deutlich besser geht, wenn man einfach die Treppe in den ersten Stock rauf und runter geht, ohne dreimal zu überlegen, ob man das, was man oben will, nicht auch später noch machen kan, weil es einfach zu anstrengend ist.

Seit meinem letzten Post hat sich einiges getan, und ich habe eine Menge Dinge zum ersten Mal nach der OP wieder machen können. Jetzt muss ich an die Schwiegermutter der Comicfigur Andy Capp denken, die nur zwei Gesprächsthemen hat: „Before her operation“ und „Since her operation“, aber heute darf ich das. 😉

Ein größerer Wendepunkt war, als ich das Bein wieder voll belasten und mich endlich wieder ohne Krücken fortbewegen konnte. Vieles wird doch wieder einfacher, wenn man die Hände frei hat, oder wie ein Freund es formulierte: „Das ist bestimmt ein Gefühl wie eine Wiedergeburt, was! Da kannst du richtig aufblühen und einen Tee aufbrühen mit gewohnten Bewegungen.“ Genauso ist es.

Irgendwann hatte ich dann meine erste Führung in der Synagoge, und inzwischen kenne ich ja die Stellen, wo man sich diskret anlehnen kann. Die Frauenempore durfte die Gruppe dann selbst erkunden.

Dann fuhr ich mit unserem Chor zum Katholikentag nach Münster, wo wir u.a. zusammen mit über 4000 anderen Sängern das „Halleluja“ von Händel schmetterten. Es war schon recht anstrengend, und wenn es irgendwie ging, wollte ich vor allem einfach nur da sitzen. Zum Glück hatte mir eine Freundin einen Campinghocker geliehen. Es ergab sich sogar noch die Gelegenheit für einen kleinen Plausch mit einem Freund aus Münster, der mich trotz des Reisengewühls irgendwie orten konnte. Schee wars.

Dann stand ein Besuch in der alten Heimat an – Klassentreffen und Familie. Für die Bahnfahrt nahm ich, auch auf Anraten meines Physiotherapeuten, die Krücken noch mit. So konnte ich eine rollkofferfreie Zone um mich herum keieren, die Leute passen besser auf oder bieten Hilfe an, und jeder versteht, dass ich noch mit in den Lift muss.

Meine kleine Nichte (fast 2,5 Jahre) wollte natürlich genau wissen, was es mit den Krücken auf sich hat, die normalerweise nicht bei Oma im Wohnzimmer stehen. Also habe ich ihr das Ganze erklärt. Das hat sie wohl ziemlich beschäftigt, denn zwei Stunden später setzte sie sich zu mir auf die Eckbank und meinte ernsthaft: „Tante Petra hingefallen. Fuß kaputt. Heilt wieder.“ Wenn sie das sagt…

Sie scheint recht zu haben, denn inzwischen habe ich auch meine Wanderungen wieder aufgenommen. Im Moment gehe ich den „Overijssels Havezatenpad“ von Oldenzaal nach Steenwijk, und zwar in Etappen von 5 bis 7,5 Kilometer. Das geht schon ganz gut und das Tempo wird auch wieder etwas schneller. Die Wanderungen habe ich wirklich vermisst!

Nur Auto fahre ich noch nicht. Der Arzt meinte zwar, dass ich es wieder darf, aber so ganz traue ich der Geschichte noch nicht. Ich werde wohl demnächst, wenn die halbe Stadt im Urlaub ist, vorsichtig wieder anfangen.

Und hier ist noch ein Stückchen Havezatenpad:

havezatenpad-bruggetje

 

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Krabbeldecke

Diese Woche bin ich Tante geworden. Da ich meiner kleinen Nichte etwas schenken wollte, habe ich mich von Elviras Krabbeldecken inspirieren lassen.

Nachdem ich im Laden meines Vertrauens einige nette Stoffe gefunden hatte, die sich auch gut mit meinen eigenen Vorräten kombinieren ließen, machte ich mich also an die Arbeit, und das ist das Ergebnis:

Krabbeldecke

Die Decke ist ungefähr 1,50 mal 1,20 m groß. Gepatcht habe ich das Top mit der Maschine und das Durchquilten geschah mit der Hand, während ich zahlreiche Krimis guckte, die ich schon x Mal gesehen habe. Hier ein paar Details:

Krabbeldecke-Details Krabbeldecke-Details2

Und so sieht sie von hinten aus:

Krabbeldecke-Rückseite

Ich habe jede Menge positive Gedanken und gute Wünsche für Eltern und Kind hineingearbeitet, so dass die diversen Schönheitsfehler hoffentlich nicht ins Gewicht fallen.

Selbstverständlich hat unser Mitbewohner bereits probegesessen und die für gut befunden:

Krabbeldeckentest

Gestern ist die Decke an ihrem Bestimmungsort angekommen, wo man sich sehr darüber gefreut hat und sie gleich in Gebrauch genommen hat. 🙂 🙂 🙂

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